Sascha Zverev gewinnt die BMW Open 2018


Bei den BMW Open 2018 kämpften 28 Spieler im Hauptfeld des Münchner Sandplatzturniers um ein Preisgeld von insgesamt 561.340 Euro, der Sieger Sascha Zverev erhielt 89.435 Euro plus einen BMW i8 Roadster.

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 Zusammenfassung Sonntag 6. Mai 18 - Finale

Alexander Zverev gewinnt BMW Open by FWU 2018. 38.701 Zuschauer strömten auf die Anlage des MTTC Iphitos.Viel Prominenz am Finaltag

Es war das angekündigte Traumfinale, das der Titelverteidiger gegen den dreimaligen Sieger der BMW Open by FWU gewonnen hat. Alexander Zverev durfte mit dem Siegerfahrzeug, einem spektakulären BMW i8 Roadster, vom Centre Court fahren, nach zwei spannenden Sätzen gegen Philipp Kohlschreiber.

Bereits das erste Spiel im ersten Satz war hartumkämpft. Philipp Kohlschreiber brauchte eine Weile, um ein Rezept gegen die wuchtigen Grundschläge von Alexander Zverev zu finden, letztendlich aber konnte er nicht viel dagegen machen. Zwei Breaks gab es im ersten Satz für die Nummer Drei der Welt zum 6:3. Zu Beginn des zweiten Satzes schien es zunächst als könnte Kohlschreiber die Partie wieder spannend machen, er holte sich das Service von Zverev zum 2:1, musste aber sofort das Rebreak hinnehmen.

Danach ging es schnell, nach nur 71 Minuten verwandelte Alexander Zverev seinen ersten Matchball zum 6:3 und 6:3. Philipp Kohlschreiber zeigte sich als fairer Verlierer. „Sascha war einfach besser als ich, er ist ein toller Champion. Er hat hier in München jetzt zwei Mal gewonnen, ich finde das reicht jetzt“, sagte Kohlschreiber und grinste verschmitzt.

Für Zverev ist es also der zweite Titel bei den BMW Open by FWU und natürlich auch die zweite Lederhose, die er noch auf dem Centre Court anzog und die ihm hervorragend steht. Er war voll des Lobes für das Turnier und die Veranstalter: „Wir spielen hier beim MTTC Iphitos in einem Tennisclub und ich liebe es hier zu spielen. Ich bin jetzt fünf Mal in Folge hier angetreten und hoffe, dass ich noch oft wiederkommen kann.“




Am Finalsonntag gaben sich nochmal zahlreiche Prominente die Ehre. Der Bayerische Staatsminister Joachim Herrmann, Moderator Thomas Gottschalk, Model und BMW-Botschafterin Lena Gercke, Schauspielerin Veronica Ferres und Unternehmer Carsten Maschmayer oder Topmodel-Juror Thomas Hajo verfolgten das Finale mit Spannung.


Zusammenfassung Samstag 5. Mai 18 - Halbfinale

Alexander Zverev im Endspiel gegen Rekordchampion Philipp Kohlschreiber

Es war von Anfang an klar, dass es nicht einfach werden würde, aber der Titelverteidiger steht wieder im Finale der BMW Open by FWU. Alexander Zverev hat sich glatt in zwei Sätzen gegen Hyeon Chung durchgesetzt, der erste Sieg überhaupt für ihn gegen den Südkoreaner, die Nummer 22 der Welt.

Zu Beginn des Matches hatte es noch nicht so gut für Zverev ausgesehen, schnell lag er im ersten Satz mit 0:3 zurück, kämpfte sich dann aber immer besser ins Match und gewann fünf Spiele in Folge. Hyeon Chung wirkte in dieser Phase des Matches unkonzentriert und hatte Probleme mit seinem Aufschlag. Nach 53 Minuten holte sich Zverev den ersten Satz mit 7:5.

Auch im zweiten Satz hatte Chung Probleme mit dem Aufschlag, zwei Mal konnte ihm Zverev seinen Service abnehmen, nach 1:30 Stunden hatte die Nummer Drei der Welt zwei Matchbälle. Den ersten konnte Hyeon Chung noch abwehren, den Zweiten schlug er ins Aus. Alexander Zverev also zum zweiten Mal im Finale der BMW Open.

Dort spielt er gegen Philipp Kohlschreiber, der die BMW Open by FWU bereits drei Mal gewinnen konnte. Kohlschreiber siegte im rein deutschen Duell souverän gegen Maximilian Marterer in zwei Sätzen mit 6:2 und 6:4.

Die Zuschauer können gespannt sein, wer am Sonntagnachmittag neben den 250 Punkten für die ATP-Weltrangliste, dem Siegerscheck und der traditionellen Sieger-Lederhose das Siegerfahrzeug, einen nagelneuen BMW i8 Roadster, in Empfang nehmen wird.

Das Finale ist bereits ausverkauft. Für alle Tennisfans, die morgen nicht auf der Anlage sein können: Der BR überträgt das Einzel-Finale LIVE ab 13.30 Uhr!




Zusammenfassung Freitag 4. Mai 18 - Viertelfinale

Beide Halbfinals mit deutscher Beteiligung: Zverev und Kohlschreiber steuern auf deutsches Traumfinale zu.

Der Titelverteidiger bleibt auf Kurs. Alexander Zverev hat beim glatten Zweisatzsieg (6:3, 6:2) gegen seinen Davis Cup-Teamkollegen Jan-Lennard Struff keine Zweifel aufkommen lassen, was er bei den BMW Open by FWU vorhat, nämlich sich seinen zweiten Titel in München zu holen.

Alexander Zverev war von Beginn an hochkonzentriert, nahm Struff gleich dessen allererstes Aufschlagspiel ab, kassierte dann allerdings postwendend das Rebreak. Das war aber auch der einzige Wackler von Zverev, von da an leistete sich die Nummer Drei der Welt sich keine Schwäche mehr. Mit starken Aufschlägen, guten Returns und platzierten Schlägen von der Grundlinie drängte er Struff permanent in die Defensive und zwang ihn zu Fehlern.

Nach nur etwas mehr als einer Stunde verwandelte Zverev seinen dritten Matchball. In dieser Form, muss ihm auch vor dem Halbfinale gegen Hyeon Chung nicht bange sein, gegen den Südkoreaner hat Zverev zuletzt zwei Mal knapp verloren: „Er macht einfach keine Fehler, spielt ein bisschen wie Novak Djokovic in seinen besten Zeiten, sehr druckvoll von der Grundlinie. Bei den Australian Open habe ich in fünf Sätzen knapp verloren, insofern freue ich mich sehr auf die Revanche.“

Und mit ihm die Tennisfans bei den BMW Open by FWU – das Halbfinale zwischen Alexander Zverev und Hyeon Chung ab 13.30 Uhr. Der Südkoreaner hatte in seinem Viertelfinale übrigens Martin Klizan aus der Slowakei in zwei Sätzen besiegt (6:3, 6:4).

Ähnlich souverän die Leistung von Philipp Kohlschreiber gegen Roberto Bautista Agut. Auch der dreimalige Turniersieger steht wieder im Halbfinale und kommt seinem Vorhaben, alleiniger Rekordgewinner bei den BMW Open by FWU zu werden, immer näher.

Kohlschreiber nahm den Spanier jeweils gleich das erste Aufschlagsspiel im Satz ab, spielte aggressiv von der Grundlinie und streute auch immer wieder mal einen Stopp ein. Nach 76 Minuten verwandelte er seinen ersten Matchball zum 6:4 und 6:4 und war zufrieden: „Ich bin derzeit gut drauf und bin natürlich heiß darauf ins Finale einzuziehen.“

Der Gegner von Philipp Kohlschreiber im Halbfinale ist überraschend Maximilian Marterer aus Nürnberg. Marterer hat seine Chance genutzt und ist gegen den Ungarn Marton Fucsovics, der Nummer 61 der Welt, in sein erstes Halbfinale auf der ATP-Tour eingezogen.

Marterer machte von Anfang an Druck in diesem Match, nahm Fucsovics im ersten Satz früh den Aufschlag ab und gab diesen Vorsprung nicht mehr her. Auch im zweiten Durchgang reichte dem 22-Jährigen ein Break zum souveränen Sieg in 73 Minuten (6:3, 6:4). Überglücklich jubelte er auf dem ausverkauften Centre Court.

Sowohl das Halbfinale als auch das Finale sind bereits ausverkauft.Am Sonntag startet der Finaltag mit dem Doppel um 11.30 Uhr, das Einzel beginnt nicht vor 13.30 Uhr.Der BR überträgt sowohl am Samstag als auch am Sonntag ab 13.30 Uhr LIVE.


Zusammenfassung Donnerstag 3. Mai 18

Kohlschreiber wieder im Viertelfinale. Vier Deutsche kämpfen am Freitag um den Einzug ins Halbfinale - Auch Maximilian Marterer gewinnt überraschend sein Achtelfinale

Ganz cool und souverän ist Philipp Kohlschreiber in´s Viertelfinale der BMW Open eingezogen. Der dreimalige Turniersieger ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen, was er heute vorhatte. Schnell führte er mit 4:0 gegen Mischa Zverev, ließ sich auch von Stopps nicht aus der Ruhe bringen und zog sein Spiel in Ruhe durch, gewann den Satz mit 6:2.

Ähnlicher Spielverlauf auch im zweiten Satz. Kohlschreiber nahm Mischa Zverev wieder zwei Mal den Aufschlag ab und beendete das Match nach gut einer Stunde mit seinem ersten Matchball (6:2, 6:2): „Ich habe toll angefangen, dynamisch und druckvoll gespielt. Ich hatte ihn von Anfang an im Griff und habe nix anbrennen lassen.“ Phillipp Kohlschreiber steht damit insgesamt schon zum neunten Mal im Viertelfinale der BMW Open.

Zum ersten Mal hat das Maximilian Marterer geschafft. Überraschend souverän hat sich der Nürnberger gegen Diego Schwartzman aus Argentinien durchgesetzt und der ist immerhin die Nummer 16 der Welt.

Der 22-Jährige von Beginn an sehr angriffslustig, hatte keine Angst vor dem großen Namen, spielte sehr druckvoll und effektiv: „Das war bei weitem mein bestes Match in diesem Jahr und ich bin sehr zufrieden. Wichtig war gut anzufangen, dann konnte ich das Match offensiv gestalten.“ Mit 6:4 und 6:2 zog Marterer in sein zweites Finale auf der ATP-Tour ein. Das war ihm erstmals Anfang Februar in Sofia gelungen.

Und dort trifft Maximilian Marterer nun auf Marton Fucsovics aus Ungarn. Die Nummer 61 der Welt setzte sich in einer, nur im ersten Satz spannenden, Partie gegen Marco Cecchinato aus Italien durch (7:6, 6:1).

Gegen den Ungarn hat Marterer in diesem Jahr schon in Miami gespielt und in zwei Sätzen glatt gewonnen. Die Chancen auf sein erstes Halbfinale stehen also gar nicht so schlecht: „Man hat das ja schon einige Male gesehen in diesem Jahr, dass Außenseiter sehr weit kommen“, so Marterer, „auf der Tour mischt sich das oft durch und es geht sehr eng zu. Ich werde es auf jeden Fall versuchen.“

Für den Viertelfinaltag am Freitag gibt es noch Restkontingente an der Tageskasse


Zusammenfassung Mittwoch 2. Mai 18

Titelverteidiger Alexander Zverev im Viertelfinale. Donnerstag deutsches Duell im Achtelfinale – Mischa Zverev fordert Philipp Kohlschreiber heraus

Das war ein unerwartet hartes Stück Arbeit für Alexander Zverev, bevor er ins Viertelfinale der BMW Open einziehen konnte. Yannick Hanfmann verlangte der Nummer Drei der Welt alles ab, allein der erste Satz hat über eine Stunde gedauert.

Der Karlsruher hatte angekündigt, wie er gegen Zverev spielen wollte und zog es durch. Immer wieder spielte er coole Stopps und brachte Alexander Zverev damit zur Weißglut. Der schimpfte und haderte und verlor den ersten Satz im Tie-Break mit 12:14. Auch der zweite Durchgang war ausgeglichen, erst gegen Ende des Satzes konnte sich Alexander Zverev einen Vorteil herausspielen, schaffte das Break und somit den Satzausgleich mit 6:4.

Im dritten Durchgang ging´s dann schneller – Zverev viel stabiler als in den ersten Sätzen, Yannick Hanfmann konnte nicht mehr ganz mithalten. Mit 6:2 gewann Alexander Zverev den Entscheidungssatz und zog nach zwei Stunden und neun Minuten ins Viertelfinale ein.

Sein Gegner steht auch schon fest, das ist Davis Cup-Kollege Jan-Lennard Struff. Der tat sich ebenfalls überraschend schwer gegen Yannick Maden aus Stuttgart. Die Nummer 119 der Welt präsentiert sich derzeit in der Form seines Lebens, hatte in der vergangenen Woche in Budapest sein erstes Viertelfinale auf der ATP-Tour erreicht.

Struff gewann den ersten Satz mit 6:3, musste den Zweiten dann aber mit 3:6 abgeben. Die Erkältung der vergangenen Tage habe nichts damit zu tun, sagte Struff nach dem Match, er fühle sich schon viel besser. Den dritten Durchgang entschied die Nummer 62 der Welt dann wieder mit 6:3 für sich und will nun versuchen sein bestes Ergebnis bei den BMW Open mindestens zu egalisieren, 2014 kam er bis ins Halbfinale.

Natürlich weiß er, dass das gegen Alexander Zverev sehr schwer werden wird: „Über seine Qualitäten müssen wir hier nicht reden, er ist ein sehr guter Spieler“, so Struff. „Unser Match vor zwei Wochen in Monte Carlo war aber sehr eng, ich habe nur knapp verloren. Ich rechne mir also durchaus Chancen aus, sonst müsste ich auch gar nicht auf den Platz gehen.“

Kurzen Prozess machte einer der Shootingstars der Tennis-Szene, Hyeon Chung aus Südkorea, mit Lokalmatador Matthias Bachinger aus München. 6:1 und 6:1 das Ergebnis, in nur 58 Minuten hatte der Sieger des NextGen Finals in Mailand das Viertelfinale erreicht. Dort trifft er auf den Sieger der BMW Open 2014, Martin Klizan aus der Slowakei. Der hatte sich in drei Sätzen gegen Mirza Basic aus Bosnien und Herzegowina durchgesetzt (4:6, 6:3, 7:5).

Donnerstag dürfen sich die Zuschauer auf ein deutsches Duell freuen, zwischen Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber. Drei Mal hat er das Turnier bereits gewonnen, könnte mit einem weiteren Triumph Rekordgewinner der BMW Open werden. Bei keinem Turnier fühlt sich Kohlschreiber so wohl wie in München, insgesamt zum 14. Mal spielt er hier bei den BMW Open.

Sein Gegner heute im Achtelfinale ist Mischa, der ältere Bruder von Alexander Zverev, und der weiß ziemlich genau, welche schwierige Aufgabe ihn da erwartet: „Kohli scheint hier in München immer sein bestes Tennis zu spielen, außerdem hat er Heimvorteil. Aber ich werde versuchen mein Bestes zu geben, seinen Rhythmus zu brechen, mal Stopps spielen, ans Netz gehen, einfach viele Dinge ausprobieren.“

Mischa Zverev hat sich also schon ganz genau überlegt, wie er den dreimaligen Turniergewinner besiegen kann. Und hat das übrigens auch schon getan, denn die einzige Begegnung bislang, 2008 in Rotterdam, hat Mischa Zverev gewonnen. Aber das ist lange her, natürlich ist Philipp Kohlschreiber favorisiert: „Mischa spielt im Moment nicht das absolute „Wow-Tennis“, sagt er, „aber mein weiß ja nie. Zuletzt hat er in Monte Carlo gute Leute geschlagen und ein deutsches Duell will man natürlich immer gewinnen.“


Zusammenfassung Dienstag 1. Mai 18

Fünf Deutsche spielen sich am Maifeiertag ins Achtelfinale.Titelverteidiger Zverev tritt am Mittwoch bei den BMW Open an

Das kann man gut und gerne einen erfolgreichen Tag nennen. Gleich fünf deutsche Tennisprofis haben sich am 1. Mai vor voller Kulisse ins Achtelfinale gespielt, insgesamt stehen acht Deutsche in der Runde der besten 16.

Eine schwierige Aufgabe hatte Philipp Kohlschreiber mit dem kroatischen Aufschlagspezialisten Ivo Karlovic erwischt, die er mit Bravour gelöst hat. Kohlschreiber siegte glatt in zwei Sätzen (7:5, 6:4), ein Break pro Satz reichte zum Einzug ins Achtelfinale.

Geholfen hat dem dreimaligen Turniersieger seine Routine: „Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl und habe die Bälle couragiert gezogen. Man muss Ivo unter Druck setzen und ihn laufen lassen, das hat funktioniert.“ Und zwar so gut, dass sich Ivo Karlovic nicht eine einzige Breakchance erspielen konnte.

Im Achtelfinale trifft Philipp Kohlschreiber nun auf Mischa Zverev, der sich ebenfalls in zwei Sätzen durchsetzen konnte (6:4, 6:3), gegen den Österreicher Andreas Haider-Maurer. Auf Titelverteidiger Alexander Zverev könnte Philipp Kohlschreiber übrigens erst im Finale treffen: „Wir haben hier noch nicht zusammen trainiert, aber ihn im Finale zu sehen, das fände ich ok“, schmunzelte der Augsburger.

Auch Davis Cup-Spieler Jan-Lennard Struff hat den Einzug ins Achtelfinale geschafft, im deutschen Duell gegen Daniel Masur, der über die Qualifikation ins Hauptfeld gekommen ist. Struff siegte in zwei Sätzen (7:6, 6:4) und war glücklich die erste Runde überstanden zu haben: „Ich war die letzten Tage ein bisschen erkältet und habe mich nicht so gut gefühlt. Insofern bin ich happy, dass ich gewonnen habe.“

In der nächsten Runde trifft Struff, der in der Weltrangliste auf Position 62 steht, wieder auf einen deutschen Spieler, auf Yannick Maden aus Stuttgart, der sich in drei spannenden Sätzen gegen den Japaner Yuichi Sugita durchgesetzt hat (4:6, 7:6, 6:2).

Jan-Lennard Struff hat in München schon einige gute Ergebnisse vorzuweisen, für ganz nach vorne hat es allerdings noch nicht gereicht. 2014 scheiterte er im Halbfinale, letztes Jahr verlor er im Viertelfinale gegen den späteren Turniersieger Alexander Zverev: „Ich arbeite daran, auch mal über das Halbfinale hinauszukommen. Ich habe ein gutes Gefühl und bin mit meinem Spiel eigentlich sehr zufrieden.“

Als letzter Deutscher zog heute Maximilian Marterer ins Achtelfinale ein, er profitierte allerdings von der verletzungsbedingen Aufgabe von Dustin Brown. Der hatte Probleme mit der Wade.


Für Titelverteidiger Alexander Zverev geht es am Mittwoch auf der Anlage des MTTC Iphitos schon um den Einzug ins Viertelfinale. Nach einem Freilos in der ersten Runde trifft er heute auf Wildcard-Starter Yannick Hanfmann aus Karlsruhe und freut sich auf seinen ersten Auftritt: „Ich fühle mich sehr wohl in München, das Turnier war immer sehr gut zu mir, deshalb war es auch keine Frage für mich hier wieder anzutreten.“

Die BMW Open by FWU sind das einzige Turnier der 250er Kategorie, bei dem die Nummer Drei der Welt spielen wird. Gegen Yannick Hanfmann ist Alexander Zverev natürlich der haushohe Favorit. Sein Match findet morgen nicht vor 17 Uhr statt.


Zusammenfassung Montag 30. April 18

Zwei deutsche Siege bislang bei den BMW Open. Rekordchampion Philipp Kohlschreiber tritt am Maifeiertag an

So kann es weitergehen! Yannick Hanfmann aus Karlsruhe hat als erster Deutscher sein Auftaktmatch bei den BMW Open by FWU gewonnen. Der 26-Jährige setzte sich souverän gegen den ehemaligen Top 10-Spieler Marcos Baghdatis aus Zypern durch (6:2, 6:4).

Nach exakt einer Stunde Spielzeit hatte er sich damit ein Mach gegen Alexander Zverev verdient: „Gegen einen Top 10-Spieler bin ich noch nie angetreten, das ist etwas ganz Besonderes für mich. Ich werde mir noch einige Matches von ihm ansehen und freue mich schon sehr darauf.“ Yannick Hanfmann hat übrigens schon im letzten Jahr für Aufsehen gesorgt, kam bei den BMW Open by FWU bis ins Viertelfinale.

Als zweiter Deutscher ist auch Matthias Bachinger eine Runde weiter. Er hatte sich einen harten Kampf mit dem Kasachen Mikhail Kuskushkin geliefert. Nach 2:42 Stunden und drei Sätzen stand der Münchner Lokalmatador dann als Sieger fest (7:6, 3:6, 6:3). Auch er hat in der nächsten Runde einen namhaften Gegner, trifft auf den Südkoreaner Hyeong Chung, Sieger des NextGen Finals in Mailand und Halbfinalist bei den Australian Open.

Gleich sieben deutsche Tennisprofis werden am Dienstag zum Schläger greifen, allen voran Rekordchampion Philipp Kohlschreiber. Bereits drei Mal hat der Augsburger das Turnier auf der Anlage des MTTC Iphitos gewonnen (2007, 2012, 2016) und natürlich hätte er nichts dagegen ein viertes Mal mit einem nagelneuen BMW vom Centre Court zu fahren.

Einen BMW i8 Roadster hat Kohlschreiber noch nicht in seiner Sammlung, den Plug-In-Hybrid Sportwagen gibt es ja auch erst seit Anfang dieses Jahres als Roadster und ist natürlich ein Ansporn für den Autofan: „BMW stellt wieder ein unglaubliches Auto zur Verfügung, was mir natürlich Riesenspaß machen würde. Überhaupt macht es extrem viel Spaß wieder hierherzukommen, hier wo ich meine ersten aktiven Fußspuren im Tennis gelassen habe.“

In seinem Auftaktmatch bekommt es Kohlschreiber morgen mit dem kroatischen Aufschlagsspezialisten Ivo Karlovic zu tun. Die beiden haben insgesamt schon fünf Mal gegeneinander gespielt, drei Mal hat Philipp Kohlschreiber gewonnen, zuletzt 2016 in Halle.

Auch auf zwei rein deutsche Duelle dürfen sich die Zuschauer beim Iphitos heute freuen: Kohlschreibers Davis Cup-Kollege Jan-Lennard Struff spielt gegen Daniel Masur, der sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hat und Maximilian Marterer, ebenfalls Teil des Davis Cup-Teams, spielt gegen Dustin Brown.

Alle vier sind in guter Sandplatzform nach München gekommen, vor allem Jan-Lennard Struff hatte zuletzt für Furore gesorgt. Der Warsteiner hat beim Davis Cup in Valencia an der Seite von Tim Pütz gegen das spanische Weltklassedoppel Lopez/Lopez in fünf Sätzen gewonnen und kam beim Turnier in Budapest bis ins Viertelfinale.

Auch Yannick Maden aus Stuttgart hat in der vergangenen Woche sein erstes Halbfinale auf der ATP-Tour nur knapp verpasst. Er unterlag, ebenfalls in Budapest, gegen den Australier John Millmann.

Auf die Nummer Eins des Turniers, auf Alexander Zverev müssen die Tennisfans noch bis Mittwoch warten. Deutschlands derzeit bester Tennisspieler tritt im deutschen Duell gegen Yannick Hanfmann antreten, wird aber morgen natürlich auch auf der Anlage trainieren.


Heute hat er das bereits mit prominenter Unterstützung getan. Niemand geringerer als Boris Becker hat der deutschen Nummer 1 über die Schulter geschaut. Und Alexander Zverev hatte ja erst vergangene Woche gesagt, wenn ein Coach sein Team verstärken könnte, dann wären das nur Ivan Lendl oder eben Boris Becker.


Zusammenfassung Sonntag 29. April 18

Florian Mayer schlägt am Montag bei den BMW Open by FWU auf - Rekordchampion Philipp Kohlschreiber tritt am Dienstag an – Alexander Zverev startet Mittwoch ins Turnier - Dustin Brown hat sich für das Hauptfeld qualifiziert

Passend zum weißblauen Himmel haben die Organisatoren der BMW Open by FWU den Spielplan gemacht. Gleich zwei Bayern treten zum Auftakt des Hauptfeldes am Montag an. Florian Mayer aus Bayreuth spielt gegen einen Qualifikanten, Matthias Bachinger aus München bekommt es mit Mikhail Kukushkin zu tun.

Außerdem starten mit Mischa Zverev gegen Yuichi Sugita (Japan), Yannick Hanfmann gegen Marcos Baghdatis (Zypern) und dem Doppel Marterer/Krawietz gegen Landsmann Philipp Petzschner und Jürgen Melzer (Österreich) zahlreiche weitere deutsche Profis ins Turnier.

Mayer hatte am Freitag angekündigt, sein letztes Jahr auf der Profitour zu spielen, nach den US Open will der den Schläger an den sprichwörtlichen Nagel hängen, jetzt freut er sich aber erst einmal auf seinen Auftritt bei den BMW Open by FWU. Zum achten Mal spielt Mayer in München, 2011 kam er bis ins Finale. Matthias Bachinger, der von Turnierdirektor Patrik Kühnen eine Wildcard bekommen hat, hat mit dem Kasachen Kukushkin einen schweren Gegner erwischt. Gespielt hat der 31-Jährige gegen die Nummer 95 der Welt noch nie.

Erfolgreich verlief die Qualifikation für Dustin Brown. Er besiegte am heutigen Sonntag Dennis Novak aus Österreich vor dem begeisterten Publikum auf dem Center Court. Er setzte sich in drei spannenden Sätzen mit 6:3, 6:7 (4) und 7:6 (5) durch und hat sich damit für das Hauptfeld qualifiziert.

Sicher ist auch schon, dass am Dienstag Rekordchampion Philipp Kohlschreiber aufschlägt. Er spielt gegen den Aufschlagriesen Ivo Karlovic aus Kroatien. Der Augsburger hat ein ehrgeiziges Ziel in München – er möchte mit seinem vierten Titel bei den BMW Open by FWU alleiniger Rekordgewinner werden.

Neben „Kohli“ schlagen auch Jan-Lennard Struff sowie der Italiener und FWU-Markenbotschafter Fabio Fognini am Dienstag auf.

Titelverteidiger Alexander Zverev wird am Mittwoch auf dem Center Court starten. „Ich freue mich sehr, in München zu sein. Die Atmosphäre hier ist schon am Wochenende klasse gewesen. Ich will meinen Titel verteidigen und nicht nur ein paar Matches spielen. Ich fühle mich gut, ein paar Tage Ruhe taten mir gut und ich habe viel trainiert“, sagte Zverev.

Es lohnt also, sich für die kommenden Tage Tickets auf dem Center Court des MTTC Iphitos zu sichern. Der Halbfinal-Samstag und der Finalsonntag sind bereits ausverkauft. Auch für den Freitag, an dem die Viertelfinalspiele stattfinden und die Zuschauer auf jeden Fall den Sieger der diesjährigen BMW Open by FWU sehen, werden die Tickets bereits knapp.


Zusammenfassung Samstag 28. April 18

Kohlschreiber in erster Runde gegen Aufschlagriesen Karlovic - Lösbare Aufgaben für andere deutsche Spieler – Alexander Zverev greift am Mittwoch ins Turnier ein.

Blauer Himmel, Sonnenschein und gute Laune - besser kann ein Turnier gar nicht beginnen. Entsprechend entspannt waren auch die Veranstalter der BMW Open by FWU: „Wir freuen uns einfach auf eine tolle Woche und ein spannendes Turnier“, so Michael Mronz, der sich auch gleich noch für das langjährige Engagement von LOTTO Bayern bedankte.

Mit Hilfe des offiziellen Ziehungsgeräts von LOTTO Bayern, seit 17 Jahren Premium Partner des Turniers, wurde dann auch traditionell das Feld gelost, nachdem „Glücksfee“ Marcos Baghdatis für die Reihenfolge der gesetzten Spieler gesorgt hatte.

Der charismatische Spieler aus Zypern ist ein alter Bekannter in München. Fünf Mal war er schon bei den BMW Open by FWU dabei, zwei Mal kam er bis ins Halbfinale, jetzt freut er sich auf die nächsten Tage: „Ich bin sehr gern hier, die Anlage des MTTC Iphitos ist wunderschön und es macht großen Spaß vor den vielen Zuschauern hier zu spielen.“

Baghdatis selbst bekommt es in der ersten Runde mit dem Karlsruher Yannick Hanfmann zu tun, der von Turnierdirektor Patrik Kühnen mit einer Wildcard ausgestattet wurde: „Das wird ein spannendes Match zwischen den beiden. Marcos stand schon mal im Finale der Australian Open und ist technisch sehr versiert. Er ist außerdem ein sehr emotionaler Spieler, der den Zuschauern viel Spaß machen wird.“

Spannend dürfte auch die Partie des dreimaligen Turniersiegers Philipp Kohlschreiber werden. Er bekommt es mit dem kroatischen Aufschlagsriesen Ivo Karlovic zu tun. „Keine leichte Aufgabe für Kohli“, weiß der Turnierdirektor, „da wird es nicht viele lange Ballwechsel geben. Ivo ist ein sehr großer Spieler und hat einen sehr guten Aufschlag. Das wird eine große Herausforderung“. Philipp Kohlschreiber aber hat ein ehrgeiziges Ziel in München – er möchte mit seinem vierten Titel bei den BMW Open by FWU alleiniger Rekordgewinner werden.

Ein letztes Mal wird Florian Mayer aus Bayreuth bei den BMW Open by FWU antreten. Der Finalist von 2011 hat seinen Rücktritt vom Profitennis angekündigt, will nach den US Open den Schläger an den berühmten Nagel hängen. Patrik Kühnen freut sich, dass „Floh“ noch mal in München dabei ist, insgesamt schon zum achten Mal: „Wir wissen wie gut er spielen kann, wenn er gut drauf ist. Dann kann Florian auch sehr weit kommen.“ In der ersten Runde trifft die Nummer 72 der Welt auf einen Qualifikanten.

Ebenfalls wieder am Start sind die drei Markenbotschafter der FWU AG: Fabio Fognini aus Italien, der Spanier Roberto Bautista Agut und Gael Monfils. Auf den Franzosen freuen sich die Zuschauer am meisten. „Gael kommt direkt aus dem Trainingslager und spielt bei uns sein erstes Turnier auf Sand in diesem Jahr“, so Patrik Kühnen, „er liebt schnelle Plätze, die Bedingungen für ihn sind bei uns also ideal.“

Und Turnierdirektor Kühnen kündigte auch gleich noch den ersten Auftritt des Titelverteidigers an, der in der ersten Runde als Nummer Eins der BMW Open by FWU ein Freilos hat: „Alexander Zverev wird am Mittwoch sein erstes Match spielen und auch er hat sich viel für diese Woche vorgenommen.“ Zverev trainierte heute unter den Augen hunderter Zuschauer mit seinem Bruder Mischa.

Eine spannende Woche erwartet also Teilnehmer und Zuschauer, der auch Verena Ober, Abteilungsleiterin Unternehmenskommunikation LOTTO Bayern entgegenfiebert: „Das stärkste Teilnehmerfeld der letzten zehn Jahre mit vier Top 20-Spielern der ATP-Rangliste wird alle Tennisfans begeistern. Wir wünschen den Teilnehmern viel Glück und drücken die Daumen“, so Ober.

Die Qualifikationsfinals werden am Sonntag ab 11:00 Uhr gespielt. Insgesamt vier Spieler können sich noch fürs Hauptfeld qualifizieren.

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BMW i8 Roadster als Siegerfahrzeug

BMW ist bereits zum 32. Mal Titelpartner der BMW Open by FWU und stellt auch in diesem Jahr ein besonderes Siegerfahrzeug zur Verfügung: den ersten BMW i8 Roadster, Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,0 l/100 km, CO2-Emission kombiniert: 46 g/km.




Der Plug-in-Hybrid bietet ein offenes Fahrgefühl und ein Roadster-Feeling in einer noch nie dagewesenen Form. Das dürfte auch der Sieger auf dem Center Court am Finalsonntag so sehen, wenn er neben der traditionellen Lederhose aus dem Hause Meindl das Fahrzeug in Empfang nimmt und eine Ehrenrunde dreht.

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Philipp Kohlschreiber heiß auf vierten Titel

Die Sonne lachte vom Himmel, als Philipp Kohlschreiber eine Trainingseinheit auf dem Court direkt vor dem Clubhaus des MTTC Iphitos gegen Yannick Hanfmann absolvierte. Der dreifache Rekordchampion der BMW Open kam im Anschluss zu einer Presserunde in die Skylounge des Turnier-Presenters FWU und zeigte sich dort gut gelaunt:

„Als Jugendlicher hier anzufangen, 2. Bundesliga zu spielen und die ersten großen internationalen Tennisspieler hier zu treffen, das waren einfach Highlights und so haben mich die BMW Open by FWU in meiner Karriere jedes Jahr immer weiter begleitet. Ich hatte hier meinen ersten Turniersieg und stand insgesamt fünf Mal im Finale. Ich bin ein Autofan und hier gibt’s ein Auto zu gewinnen – es ist einfach jedes Jahr schön, wieder hier zu sein“, so Kohlschreiber.

Yannick Hanfmann, der im letzten Jahr für reichlich Furore sorgte sowie der junge Norweger Casper Ruud erhielten unterdessen von Turnierdirektor Patrik Kühnen eine Wildcard für das am Montag beginnende Hauptfeld.

In den letzten Tagen wurde die traditionsträchtige Anlage für die 103. Auflage des mit 561.345 Euro dotierten Sandplatzturniers auf das Schönste hergerichtet. Am Samstag beginnt das Turnier mit der Qualifikation.

Zahlreiche Aussteller präsentieren sich während der Turnierwoche den Besuchern, die Courts befinden sich in einem exzellenten Zustand. Veranstalter Michael Mronz von der MMP Event GmbH zeigte sich einen Tag vor Turnierbeginn erfreut, dass die Turnierwoche beste Werbung für den Tennissport in Deutschland werden wird: „Die Zuschauer können sich auf ein Weltklassespielerfeld, eine traumhafte Kulisse und ein tolles Rahmenprogramm freuen. Unter anderem werden Boris Becker mit einem Jugendtrainingscamp des DTBs und Toni Nadal mit der Rafa Nadal Academy zu sehen sein“, so Mronz.

Auch einige Neuerungen warten auf die Zuschauer. Die Spieler werden zu ihrer persönlichen Wunschmusik auf den Center Court einlaufen. Eine Talk-Bühne wird die Zuschauer mehrmals am Tag mit spannenden Gästen unterhalten.

Auch Titelpartner BMW wird vor Ort umfangreich präsent sein. Neben zahlreichen Ausstellungsfahrzeugen stellt BMW wie gewohnt Shuttle- und VIP-Fahrzeuge aus der breiten Produktpalette zur Verfügung. Die Tennisfans dürfen sich auch über ein attraktives Rahmenprogramms des Titelpartners freuen, wie beispielsweise über die BMW Fotoaktion mit dem Siegerauto im öffentlichen Biergarten oder über den BMW Besaitungs Service powered by Dunlop.

Gegen Vorlage einer bezahlten Eintrittskarte erhält jeder Besucher von BMW und Dunlop einen Tennisschläger gratis und professionell besaitet. „Die Freude ist jedes Mal groß, wenn es losgeht. Wir wünschen allen Zuschauern ein tolles Turnier und laden herzlich dazu ein, das vielfältige Rahmenprogramm von BMW auf der Anlage zu besuchen“, sagte Friedrich Edel, Leiter Sportmarketing BMW Deutschland.

Ein Highlight des Turniers ist auch diesmal wieder die FWU Night. „Die FWU Night ist inzwischen schon legendär – nicht zuletzt wegen der tollen Künstler, die dort vor nur rund 200 Gästen auftreten“, erklärt Alexander Dirrheimer, Global Head of Marketing der FWU. „In diesem Jahr wird Aloe Blacc spielen und auch seine Hits „Wake me up“, den er mit Avicii geschrieben hat, und „I Need A Dollar“ performen.“

Karten für die exklusive Veranstaltung am 5. Mai, dem Vorabend des Finales, gibt es allerdings nicht zu kaufen. „Mit etwas Glück sind aber auch Besucher des Tennisturniers dabei“, so Dirrheimer, „denn nach jedem Match of the Day verlosen wir unter den Zuschauern Karten für die FWU Night.“ Gleich drei Markenbotschafter der FWU schlagen in der kommenden Woche auf. Gael Monfils, Roberto Bautista Agut und Fabio Fognini zählen zu den absoluten Topspielern des Turniers.

Im Rahmenprogramm der BMW Open by FWU findet erstmals auch ein digitales Tennisturnier statt. Premiere feiern die „DAIKIN eSports Open“. Damit wird erstmals ein professionelles E-Sports-Tennisturnier in Deutschland stattfinden. 32 professionelle eSports-Gamer werden auf der Anlage des MTTC Iphitos am Freitag, den 4. Mai um ein Preisgeld von 2.000,- Euro kämpfen.

Mit dabei unter anderem der Weltranglisten-Dritte, Edvard Eismont, des Spiels „Top Spin 1“, einem der Vorgänger des Games „Tennis World Tour“ welches bei den DAIKIN eSports Open Deutschlandpremiere feiert. Das e-sport-Turnier beginnt am Samstag um 12.00 Uhr mit der Qualifikation. Das Finale findet am Freitag, 4. Mai, im Rahmen des „DAIKIN-Tages“ statt.

Eintrittskarten sind unter www.bmwopen.de oder an der Tageskasse am Aumeisterweg vor der Turnieranlage erhältlich. Für alle Tennisfans, die es nicht zum Turnier schaffen, überträgt das BR Fernsehen von Freitag bis Sonntag (4.-6. Mai) LIVE, jeweils von 13.25 Uhr bis 15.30 Uhr.




+++ BMW Open  2017 +++


Alexander Zverev gewinnt die BMW Open 2017





Zusammenfassung Finale - Sonntag 7. Mai

Er hat es angekündigt und er hat es wahr gemacht. Alexander Zverev hat sein erstes Turnier in Deutschland gewonnen, in zwei Sätzen, gegen Guido Pella aus Argentinien (6:4, 6:3). Als Turniersieger erhielt er neben dem Preisgeld von 85.945 Euro einen nagelneuen BMW i8 als Siegerfahrzeug und 250 Punkte für die ATP-Weltrangliste.

Zu Beginn des Matches fühlte sich Zverev gar nicht wohl gegen den argentinischen Qualifikanten, der für viele überraschend in München ins Finale gekommen war. Schnell lag Zverev mit einem Break zurück, konnte sich gegen Ende des ersten Satzes aber enorm steigern, spielte sehr druckvoll und holte sich den ersten Durchgang nach 36 Minuten mit 6:4. Im zweiten Satz war Zverev dann nicht mehr aufzuhalten, nahm Pella gleich den ersten Aufschlag ab und verwandelte nach einer Stunde und zwölf Minuten seinen ersten Matchball.


„Es bedeutet mir sehr viel, hier in Deutschland meinen ersten Titel gewonnen zu haben. Vor allem nachdem ich im letzten Jahr im Halbfinale knapp gescheitert bin“, sagte Zverev, ehe er in das Plug-in-Hybrid-Fahrzeug, das sportlicher Fahrfreude und effizientem Fahren gleichermaßen gerecht wird, einstieg und auf dem Center Court eine elektrische Runde drehte. „Ich fühle mich in München einfach sehr wohl. Der Veranstalter MMP, der Klub MTTC Iphiots und natürlich auch die Sponsoren um BMW und FWU schaffen immer wieder eine tolle Atmosphäre.“

Mehrfach hatte Alexander Zverev während der Woche betont, wie schön es wäre sein erstes Turnier in Deutschland zu gewinnen, „das wäre etwas ganz Besonderes“, hatte er gesagt. Nach dem großen Sieg, seinen dritten auf der ATP-Tour, bedankte er sich bei den Sponsoren, den Zuschauern, seinem Gegner, seinem Team und ganz besonders bei seinem Vater Alexander: „Er hat mit mir trainiert, seit ich ganz klein war, ohne ihn wäre das alles nicht möglich gewesen.“

Freudestrahlend schlüpfte er danach in die „Lederhosn“ aus dem Hause Meindl – den Preis für den Sieger beim härtesten Sandplatzturnier der Welt, überreicht durch Veranstalter Michael Mronz. Wie sehr ihm das Siegerfahrzeug, ein BMW i8 in limitierter Protonic Frozen Black Edition im Wert von 140.000 Euro, gefallen würde, hatte er schon während der Woche gesagt. Selbstverständlich drehte er gleich noch auf dem Center Court eine Runde. Eine gelungene Woche für Alexander Zverev, für den es auch in der Weltrangliste nach oben geht. Ab morgen wird er die Nummer 17 der Welt sein.

Vor dem großen Finale wurde das Endspiel im Doppel ausgetragen. Und da haben sich die beiden Kolumbianer, Juan Sebastian Cabal und Robert Farah, in etwas mehr als einer Stunde gegen das französische Duo Jeremy Chardy und Fabrice Martin durchgesetzt (6:3, 6:3). Die beiden Kolumbianer hatten es bereits im vergangenen Jahr ins Endspiel geschafft, damals aber verloren.


Insgesamt sind über 36.000 Zuschauer auf die Anlage des MTTC Iphitos gekommen, an fünf Tagen gab es eine Auslastung von 80 Prozent und mehr, für das Finalwochenende waren vor Turnierbeginn keine Tickets mehr zu bekommen. Über diese Zahl freute sich auch Peter Bosch, Vorsitzender des MTTC Iphitos. Der Traditionsverein feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen: „Wir haben langfristige Partner, das ist das was uns sehr happy macht.“


Zusammenfassung Halbfinale - Samstag 6. Mai

Alexander Zverev zum ersten Mal im Finale nach Sieg über Roberto Bautista Agut in zwei Sätzen mit 7:5 und 7:5

Riesenjubel auf dem ausverkauften Center Court – Alexander Zverev steht zum ersten Mal im Endspiel der BMW Open by FWU. Die deutsche Nummer Eins hatte sich bestens auf den spanischen Sandplatz-Spezialisten eingestellt, hatte gestern nach dem Viertelfinale sogar noch eine Extra-Training-Einheit eingelegt.

Zverev der aggressivere der beiden Spieler, der zwar geduldig mitspielte, in den richtigen Momenten aber noch vorne ging und die Punkte machte. Das entscheidende Break gelang Zverev zum 6:5 im ersten Satz, den er nach 45 Minuten mit 7:5 für sich entscheiden konnte.

Den zweiten Satz begann der 20-Jährige gleich wieder mit einem Break, musste dann aber seinen Aufschlag ebenfalls einmal abgeben und war auch mit seiner Leistung nicht immer einverstanden. Zverev haderte, aber steigerte sich wieder und machte das Spiel. Zverev holte sich erneut den Aufschlag von Bautista Agut zum vorentscheidenden 6:5. Den Sieg ließ er sich dann nicht mehr nehmen, verwandelte nach einer Stunde und 32 Minuten seinen ersten Matchball mit einem Ass.

Der Sieg von Alexander Zverev bei den BMW Open by FWU 2017 wäre der fünfte für einen deutschen Spieler seit dem Erfolg von Michael Stich 1994. Zugleich würde er in die Fußstapfen von Titelverteidiger Philipp Kohlschreiber treten, der bereits im Achtelfinale gescheitert war. Sein erstes Turnier in Deutschland zu gewinnen, würde ihm „besonders viel“ bedeuten, hatte Zverev bereits nach seinem Erfolg im Viertelfinale gegen Jan Lennard-Struff gesagt.


Zusammenfassung Freitag 5. Mai

Deutschlands Nummer Eins, Alexander Zverev hat sich bei den BMW Open by FWU in einem hochklassigen und packendem Viertelfinal-Match gegen Jan-Lennard Struff mit 3:6, 7:6 (3), 7:6 (5) durchgesetzt. Bei sonnigem Wetter und fast ausverkauftem Center Court lieferten sich die beiden Deutschen ein enges Match, dass durch einen starken ersten Service beider Spieler geprägt war.



Es war ein hartes Stück Arbeit für die Nummer 20 der Welt, aber nun steht Alexander Zverev, wie schon im letzten Jahr, im Halbfinale der BMW Open by FWU. Den ersten Satz hatte er gegen Jan-Lennard Struff verloren, erwischte einen schwachen Start ins Match. Zverev verlor gleich seinen ersten Aufschlag und dann den ersten Satz mit 3:6.

Der zweite Durchgang ausgeglichen, beide mit starken Aufschlagsspielen, keiner der beiden Deutschen lies bei eigenem Aufschlag Chancen des Gegners zu, der Satz musste im T-Break entschieden werden. Und in dem hatte Alexander Zverev, die Nummer 3 des Turniers, die besseren Nerven. Schnell führte er mit 4:1 und gab den Vorsprung nicht mehr her. 7:3 ging der T-Break an ihn.

Der dritte Satz war wieder äußerst eng, das erste Break für Zverev zum 3:2, aber Haas-Bezwinger Struff konterte mit einem Rebreak. Struff spielte frech, lies sich nicht einschüchtern, riskierte und verlor dann doch – wieder im T-Break gegen Alexander Zverev.

Der verwandelte nach zwei Stunden und 13 Minuten seinen ersten Matchball und steht wie im letzten Jahr im Halbfinale der BMW Open by FWU. Dort trifft er auf Roberto Bautista Agut aus Spanien, der den deutschen Überraschungs-Viertelfinalisten Yannick Hanfmann glatt in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:3 besiegte..




Zusammenfassung Donnerstag, 4. Mai

Titelverteidiger Kohlschreiber verpasst Viertelfinale, auch Gael Monfils scheitert im Achtelfinale

Das hatte sich der Titelverteidiger der BMW Open by FWU, Philipp Kohlschreiber, ganz anders vorgestellt. Er ist, auch zu seiner eigenen Überraschung, gegen Horacio Zeballos ausgeschieden (6:7, 4:6). Viermal hatte er zuvor gegen den Argentinier gespielt und immer gewonnen. Gestern hat er kein Rezept gegen Zeballos gefunden, musste dessen präziser Vorhand zu oft hinterherschauen: „Meine Returns waren einfach zu dünn, ich habe keinen Druck zustande gebracht.“

Nachdem Kohlschreiber damit gerechnet hatte, bis zum Wochenende im Turnier zu sein, hatte er erst mal auch keinen Plan B parat: „Es war immer so eine Hektik gleich nach dem Finale nach Madrid zu fliegen. Deshalb wollte ich das Turnier diesmal auslassen. Jetzt muss ich noch mal überlegen und es im nächsten Jahr vielleicht wieder anders planen.“




Auch die Nummer Eins des Turniers, Gael Monfils aus Frankreich, musste sich am frühen Abend geschlagen geben. Er verlor gegen den Südkoreaner Hyeon Chung glatt in zwei Sätzen (2:6, 4:6). Beim Stande von 1:1 im zweiten Durchgang musste das Match wegen eines Gewitters unterbrochen werden, aber auch danach wurde es für den Franzosen nicht besser: „Ich habe heute nicht mein bestes Tennis gespielt, aber es ist auch nicht so einfach nach so langer Zeit zurückzukommen.“ Monfils war nach sechswöchiger Verletzungspause in München auf die ATP-Tour zurückgekehrt.


Zusammenfassung Mittwoch, 3. Mai

Qualifikant Yannick Hanfmann sorgt für Überraschung – Kids Day lockte Tennisnachwuchs zu den BMW Open by FWU

Für eine Riesenüberraschung bei den BMW Open by FWU hat Qualifikant Yannick Hanfmann aus Karlsruhe gesorgt. Der 25-Jährige stand zum ersten Mal überhaupt im Hauptfeld eines ATP-Turniers und spielte sich ganz cool ins Viertelfinale des mit über 540.000 Euro dotierten Sandplatzturniers. Er besiegte die Nummer 8 des Turniers, Thomaz Bellucci in drei Sätzen (7:6, 4:6, 7:5). Der Brasilianer ist immerhin die Nummer 57 der Welt, während Hanfmann auf Position 273 rangiert.



Beim Stand von 4:5 im entscheidenden dritten Satz hatte Hanfmann starke Nerven bewiesen und einen Matchball abgewehrt, danach gelang ihm das entscheidende Break zum Sieg. Nach einer Stunde und 19 Minuten war der größte Erfolg seiner Karriere perfekt: „Es ist alles noch ein bisschen surreal, nach dem Matchball war das der Wahnsinn.“ In der nächsten Runde spielt Yannick Hanfmann, der seit seiner Geburt schwerhörig ist, nun gegen FWU-Spieler Roberto Bautista aus Spanien.

Der Tennisnachwuchs stand am „Kids Day“ traditionell ganz besonders im Mittelpunkt. Alle Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren hatten freien Eintritt auf die Anlage des MTTC Iphitos und konnten die spannenden Ballwechsel bei den BMW Open by FWU 2017 aus nächster Nähe verfolgen.

Die Stars des Turniers, wie zum Beispiel der Argentinier Guido Pella, sowie Trainer und Spieler des BTV und des MTTC Iphitos hatte sich Zeit genommen, um mit den Kids zu trainieren oder um Fragen zu beantworten. Besonders Doppel-Spieler Andre Begemann aus Lemgo wurde „gelöchert“: „Hast du schon mal gegen Roger Federer gewonnen? Wie viele Matches hast du in deinem Leben schon gespielt?“ oder „Bist du Millionär?“ waren noch die einfacheren Fragen. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Ein Tag bei den BMW Open by FWU ist einer der Schönsten im gesamten Jahr.




Die Abschiedstournee in München ist für Tommy Haas beendet. Der 39-Jährige unterlag im Achtelfinale der BMW Open by FWU 2017 Jan-Lennard Struff aus Warstein in zwei Sätzen (4:6, 5:7). Haas hatte gleich sein allererstes Aufschlagsspiel verloren und konnte diesen Rückstand im ersten Satz nicht mehr wettmachen.

Auch im zweiten Durchgang geriet er schnell wieder in Rückstand, kämpfte sich mit einem Rebreak zurück, musste aber zum 5:6 erneut seinen Aufschlag abgeben. Nach 1:28 Stunden verwandelte Struff mit einem Ass seinen zweiten Matchball. Nach der Partie kam Turnierdirektor Patrik Kühnen auf den Center Court und bedankte sich bei Haas „für begeisternde Matches in den vergangenen Jahren hier in München.“

Als Abschiedsgeschenk überreicht er ihm eine original Lederhosn aus dem Hause Meindl, die traditionell der Turniersieger seit 2015 erhält und die Haas noch auf dem Platz angezogen hat: „Für eine großartige Karriere und nachträglich für den BMW Open by FWU-Sieg 2013“, sagte Kühnen. „Ich glaube, es wird einem erst in ein paar Wochen bewusst, dass es vorbei geht. Ein großes Dankeschön an das tolle Münchner Publikum und die Fans für ihre tolle Unterstützung“, so Haas unmittelbar nach dem Match.


Zusammenfassung Dienstag, 2. Mai

Titelverteidiger Philipp Kohlschreiber und Mischa Zverev stehen im Achtelfinale der BMW Open by FWU

Mischa Zverev ist zum ersten Mal in seiner Karriere ins Achtelfinale der BMW Open by FWU eingezogen. Der ältere Bruder von Deutschlands Nummer Eins, Alexander Zverev, setzte sich in drei Sätzen im deutschen Duell gegen Dustin Brown durch (6:4, 6:7, 6:3).

Die Nummer sechs des Turniers war in den engen Situationen der solidere Spieler der beiden. Nach 1:40 Stunden brachte der erste Matchball die Entscheidung: „Sand ist nicht mein Lieblingsbelag und das war ein sehr anstrengendes Match für mich. Ich musste akzeptieren, dass er manchmal unglaubliche Bälle schlägt, insofern ist das ein besonderer Sieg für mich.“ Vor allem, nachdem Mischa zuletzt vier Mal in Folge ein Auftaktmatch verloren hat. Im Achtelfinale trifft er nun auf den BMW Open by FWU-Sieger von 2014, Martin Klizan aus der Slowakei.

Souverän ist auch Titelverteidiger Philipp Kohlschreiber in das Turnier gestartet. Gegen den junge Norweger Casper Ruud, der mit einer Wildcard ausgestattet war, siegte der Augsburger am frühen Abend in zwei Sätzen mit 6:4, 6:3. Kohlschreiber trifft in seinem Achtelfinale nun auf den Argentinier Horacio Zaballos.

Knapp verpasst hat der Nürnberger Maximilian Marterer den Einzug ins Achtelfinale. Er lieferte dem Südkoreaner Hyeon Chung einen großen Kampf. Marterer hatte den ersten Satz ganz knapp im Tie-Break (10:12) verloren, konnte vier Satzbälle nicht verwandeln.

Aber anstatt frustriert zu sein, steigerte er sich im zweiten Durchgang noch einmal und konnte gegen die Nummer 78 der Welt ausgleichen. Im dritten Durchgang leistete sich der 21-Jährige dann aber zu viele leichte Fehler und unterlag nach 2:17 Stunden in drei Sätzen (6:7, 6:4, 3:6): „Ich muss das jetzt erst mal sacken lassen“, so Marterer, „ich bin natürlich sehr enttäuscht. Im Großen und Ganzen war es aber ein gutes Match, auf das ich sicher aufbauen kann.“ Hyeon Chung trifft im Achtelfinale nun auf die Nummer eins der BMW Open by FWU 2017, FWU-Spieler Gael Monfils aus Frankreich.


Zusammenfassung Montag, 1. Mai

Tommy Haas im Achtelfinale – Nun gegen Struff

Er hat es spannend gemacht, aber er hat sich durchgekämpft. In knalligem Pink trotzte Tommy Haas dem kühlen Wetter bei den BMW Open by FWU 2017. Nur zwölf Grad hatte das Thermometer gezeigt, als er den Center Court betrat. Im ersten Satz tat sich Tommy Haas schwer gegen seinen acht Jahre jüngeren Gegner, Sergiy Stakhovsky aus der Ukraine. Er fand keinen Rhythmus, immer wieder segelten die Bälle ins Aus, Haas verlor den ersten Durchgang mit 1:6 in nur knapp einer halben Stunde.



Mit Unterstützung seiner gesamten Familie, Vater Peter, Mutter Brigitte und den Schwestern Sabine und Karin, fightete sich Haas zurück ins Match. Die Länge in den Bällen stimmte, er schaffte sein erstes Break zum 4:3 und feierte den Gewinn des zweiten Satzes mit 6:3. Die Fans auf dem Center Court des MTTC Iphitos jubelten.

In coolem Schwarz spielte Tommy Haas das Match dann zu Ende. Beim Stande von 5:3 hatte er die ersten beiden Matchbälle, die er aber nicht verwandeln konnte. Nach einer Stunde und 34 Minuten passte es. Mit einem Aufschlag-Winner beendete der 39-Jährige das erste Match auf seiner Deutschland-Abschiedstournee (1:6, 6:3, 6:4) und war erleichtert.

„Ich war sehr nervös, vor allem im ersten Satz. Es war ein tolles Gefühl wieder auf dem Center Court zu spielen und ich möchte mich bei den vielen Zuschauern bedanken, dass die mich trotz der kühlen Temperaturen unterstützt haben. Ich freue mich sehr weiter im Turnier zu sein.“

Das tut auch sein nächster Gegner, Jan-Lennard Struff. Der setzte sich im deutschen Duell in zwei Sätzen gegen Daniel Masur aus München durch (6:3, 6:4) und kann es nun kaum erwarten, gegen sein Idol anzutreten: „Wir haben am Sonntag noch trainiert, es wäre genial gegen Tommy zu spielen. Ich habe ihm die Daumen gedrückt, dass er gewinnt.“ Nun geht der Wunsch also in Erfüllung.


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Bereits zugesagt haben Deutschlands beste Tennisspieler: Alexander Zverev und Philipp Kohlschreiber. Die offizielle Meldeliste der ATP wird Ende März bekannt gegeben. „Wir werden den Zuschauern auch in diesem Jahr ein hervorragendes internationales Teilnehmerfeld präsentieren können. Die letzten Turniere haben gezeigt, dass sich viele Spieler aus den Top 20 und Top 30 in Weltklasseform befinden und durchaus die ´big four` besiegen können“, ist sich Veranstalter Michael Mronz sicher.

Seit über zehn Jahren ist die FWU als Presenting-Sponsor aktiv an den BMW Open by FWU in München beteiligt. „Wir freuen uns dieses Jahr umso mehr auf die BMW Open by FWU, da diese für uns unter einem besonderen Zeichen stehen: Dem neuen Markenauftritt
der FWU – Forward You“, sagt Dr. Manfred Dirrheimer, Vorstandsvorsitzender der FWU AG.

Das Turnier ist für viele ein „Place to be“, man trifft sich in sportlicher Umgebung und genießt neben den Matches auf den zahlreichen Courts die gesellschaftliche und familiäre Atmosphäre beim MTTC Iphitos. „Wir freuen uns sehr auf die 102. Ausgabe der Internationalen Tennismeisterschaften von Bayern auf unserer Anlage. Die Spitzenleistungen der deutschen Spieler in Australien versprechen auch für die BMW Open by FWU hochklassiges Tennis“, sagt Dr. Fabian Tross, Geschäftsführer der Iphitos Sportveranstaltungs-GmbH.


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