Highlights der Internationalen Handwerksmesse


Auf der Internationalen Handwerksmesse erleben Besucher die Leistungen des Handwerks in seiner ganzen Bandbreite. Rund 1.000 Aussteller sind vom 07. bis 13. März 2018 auf dem Messegelände München zu Gast. Einige der Highlights auf einen Blick:


Sonderschau EXEMPLA - das Handwerk live

Halle B1, Stand 461: Auf der Sonderschau EXEMPLA zeigen Handwerker ihr Können live. Sie steht jedes Jahr unter einem anderen Titel, diesmal: "Handwerk und das kulturelle Erbe". So präsentieren sich Betriebe, die besondere Handwerkstechniken zeigen und die sich auf Erhaltung und Pflege von Denkmälern spezialisiert haben, zum Teil mit modernsten Technologien.

Mit dabei ist u.a. die Firma Haber & Brandner mit Sitz in Regensburg und Berlin, die vielfach an Restaurierung und Konservierung von (Weltkulturerbe-)Denkmälern beteiligt war, z.B. an den Bronzeportalen des Kölner Doms, aber auch an der Bavaria an der Münchner Theresienwiese.

Auf der Messe arbeitet das Unternehmen an der Restaurierung eines Engels. Einen monumentalen, vorgefrästen Adler vom rekonstruierten Berliner Stadtschloss bearbeitet das Bamberger Natursteinwerk Hermann Graser auf der Messe, und Martell Peiser demonstriert, wie ein Dach mit Reet gedeckt wird.

Mehr Info: https://www.ihm-handwerk-design.com/messe/highlights/exempla


Kekse selbst designen: die German Bakery Stapper und ihr Keks Kreator

Halle C1, Stand 262 (Gemeinschaftsstand "Land des Handwerks"): Für die Hochzeit, zum Geburtstag oder zur Firmenparty, bei Gregor Stapper von der German Bakery Stapper kann jeder seine eigenen Kekse designen. Möglich macht das der Keks Kreator (www.keks-kreator.de).

Mit Hilfe dieses Online-Konfigurators bestimmt der Kunde Form, Geschmack, Design und Aufdruck, das heißt Logo, Bild, Name oder Slogan auf seinen Wunschkeksen, die dann in der German Bakery Stapper im Sauerland hergestellt und per Post nach Hause geliefert werden. Mindestabnahmemenge sind 75 Kekse, die einzeln oder im Set verpackt, knapp 20 Euro kosten. Für die Messe hat Gregor Stapper eigene IHM-Kekse designt, die es dort zu probieren gibt.


Plattencover aus Holz und Cockpit der Zukunft: die Schreinerei Luther

Halle C1, Stand 262 (Gemeinschaftsstand "Land des Handwerks"): Ihre holzgefrästen Schallplattencover finden Abnehmer in Buenos Aires und Chicago, zu ihren Kunden gehören Starkoch Johann Lafer und Tennisspielerin Andrea Petkovic sowie Großunternehmen wie Merck und Boeing.

Die Schreinerei Luther aus Darmstadt ist einer der handwerklichen Vorzeigebetriebe aus Deutschland, die auf dem Gemeinschaftsstand "Land des Handwerks" in Halle C1 zu sehen sind. Für Boeing beispielsweise hat die Schreinerei Elemente für ein "Cockpit der Zukunft" gebaut, das Gerhard Luther auf der Messe vorstellt, ebenso wie die Schallplattencover aus Holz

www.schreinerei-luther.de


Design Spirit - Arbeitswelten und Produkte von morgen

Moderne Arbeitswelten, Hightech-Werkstätten und preisgekrönte Start-ups mit spannenden Produkten erleben Besucher im Eingang West. Die 1.000 Quadratmeter große interaktive Erlebnisfläche mit dem Titel "Design Spirit - Arbeitswelten und Produkte von morgen" ist aufgeteilt in drei Bereiche:


Junge Label - Start-ups und ihre neuen Produkte und Ideen

20 Start-ups, von denen einige bereits mehrfach ausgezeichnet sind, stellen ihre Produkte und Ideen vor. Zehentrenner mit einer Sohle aus Lammfell oder Yogamatte (www.doghammer.de), individuell gestaltbare "Zeitkapseln" aus Birkenholz, in denen Reisebegeisterte ihre Urlaubssouvenirs aufbewahren können (www.questlog.eu), mit einem Designpreis gekürte Schnürtiere aus Filz und Leder (www.formverleih.com), innovative Fahrradanhänger, die Transportprobleme in Innenstädten und Fußgängerzonen lösen (www.hinterher.com), schlichte, aber filigrane Möbel, die der Kunde individuell konfigurieren kann (www.jonashansen.de), mundgeblasene, aufwändige Neonröhren (www.sygns.de) und vieles mehr.


Hightech-Werkstätten zum Ausprobieren

Die interaktiven Stationen von "UnternehmerTUM MakerSpace" und "FabLab München e.V." sind ein Hightech-Paradies für technisch affine Anfänger, Do-It-Yourself-Begeisterte und professionelle Handwerker.

Bei "FabLab München e.V." können Besucher eigene Designs entwickeln und an digital gesteuerten Maschinen lasern lassen (www.fablab-muenchen.de). "UnternehmerTUM MakerSpace" zeigt, welche Möglichkeiten 3D-Drucker, 3D-Scanner und Lasersysteme für Handwerker und Designer bieten (www.maker-space.de).


Die Zukunft schon heute

Im Bereich "Arbeitswelten" geht es um neuartige Büro- und Kommunikationsflächen, die den wachsenden Anforderungen im Arbeitsalltag entsprechen und diesen attraktiver machen. Mit dabei sind Unternehmen wie nurus, Orea, Kranz und Flos, die innovative Arbeitsplatzkonzepte beispielsweise mit schallschluckenden Sitzecken zeigen. Zu sehen ist auch ein Fitnessgerät für das kurze Workout zwischendurch, das sich unauffällig ins Büro integrieren lässt.


Einblick ins Bad 4.0 - Testparcours mit Altersanzug

Halle C1, Stand 584: Über 90 Prozent der Senioren in Deutschland leben in Wohnungen, die nicht altersgerecht umgebaut sind und gerade im Badezimmer gibt es Nachholbedarf. Welche Möglichkeiten es dabei gibt, zeigt der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) auf dem Gemeinschaftsstand des Bundeswirtschaftsministeriums.

Dort können Besucher zwei Bäder in typischer Bestandsgröße mit einem Altersanzug testen: ein Bad im 1970er-Jahre-Schick, das die typische Aufteilung Waschtisch, Wanne und WC beinhaltet, und ein barrierefreies Bad im modernen Farbdesign, in dem smarte, digitale Badlösungen inklusive bodenebener Dusche integriert sind. So erfahren Besucher, worauf sie bei Badplanung und Umbau achten müssen, um auch im Alter selbstständig in den eigenen vier Wänden wohnen zu können.


Krellsche Schmiede anno 1678

Halle C1, Stand 262 (Gemeinschaftsstand "Land des Handwerks"): Der Auftritt der Krellschen Schmiede anno 1678 aus Wernigerode wird sicherlich ein Hingucker. Denn Inhaber und Meister Wolf-Dieter Wittig und seine Mitarbeiter demonstrieren ihr Können in einer 4 mal 2 Meter großen mobilen Schmiede mitten in der Messehalle. So wird er für sein Handwerk werben. Die Krellsche Schmiede ist eine Freiformschmiede, in der alles auf traditionelle Art von Hand gefertigt wird.

Das Portfolio umfasst individuelle Auftragsarbeiten ebenso wie Fackelhalter und Feuerkörbe, von denen Wittig die neuesten natürlich in München dabei hat. Er ist auch gefragt, wenn es um Restauration, Rekonstruktion und Sanierung geht. Dann ist er nicht nur hierzulande, sondern europaweit unterwegs.

www.krellsche-schmiede.de


Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg GmbH

Halle C1, Stand 262 (Gemeinschaftsstand "Land des Handwerks"): Die sächsische Manufaktur Orthopädie-Schuhtechnik Schwarzenberg verbindet hervorragendes handwerkliches Know-how mit exklusivem Design und Materialien wie Rochen-, Strauß-, Schlangen- und Echsenleder.

Der hohe Tragekomfort der orthopädischen Maßanfertigungen und die exklusiven Lederarten begeistern Kunden aus ganz Deutschland. Auf der Messe können Besucher einen Blick in die dort aufgebaute Werkstatt werfen und den Handwerkern bei der Anfertigung der Maßschuhe über die Schulter schauen. Natürlich können sie dort auch selbst Maß nehmen lassen und Schuhe in Auftrag geben.

www.ost-szb.de


Virtuelle Wissensvermittlung: craftguide

Halle C2, Stand 211: Wie werden wir in der Zukunft lernen? Am Stand von "craftguide" gibt es eine Antwort. Dort können Besucher im virtuellen Raum eine Sägemaschine bedienen, sich mit ihren Funktionen vertraut machen, aber auch Risiken vorab erkennen. Es ist eine neue Art der Wissensvermittlung und -weitergabe, sagt Theo Strauß, gelernter Schreiner und einer der Köpfe von "craftguide".

Ziel sei eine "interaktive Enzyklopädie für den Handwerker der Zukunft", die Zugriff auf eine fachübergreifende Wissensdatenbank bietet, deren Inhalte mit Hilfe von Virtual und Augmented Reality, 3D-Modellen und interaktiven Video-Tutorials vermittelt werden. In München präsentiert das junge Unternehmen einen Maschinenkurs via VR-Brille, der "Einblick in dieses "zukunftsfähige Konzept der Wissensvermittlung" geben soll.

www.craftguide.online


Handwerk in der Europäischen Zentralbank: Georg Ackermann GmbH

Halle C1, Stand 262 (Gemeinschaftsstand "Land des Handwerks"): Das fränkische Familienunternehmen Georg Ackermann GmbH hat sich in dritter Generation vom klassischen Schreinerbetrieb zum innovativen Zulieferer für Schreinereien, Innenarchitekten, Laden- und Messebauer entwickelt. Mit über 120 Mitarbeitern, Hightech-Maschinen und moderner Planungs-Software ist der Betrieb auf besondere Designkonzepte spezialisiert und weltweit gefragt.

Als Einzelstück oder in Serie fertigt er Bauelemente oder ganze Objekte aus unterschiedlichsten Materialien, darunter Holz, Aluminium und Mineralwerkstoffe und realisiert spektakuläre Projekte von Paris bis Abu Dhabi - auch Teile der Inneneinrichtung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt stammen von der Ackermann GmbH .

www.ackermanngmbh.de


"Obst-Cycling" - Holzfahrräder aus heimischen Obstbäumen

Halle B1, Stand 718 (Hessischer Gemeinschaftsstand): Unter dem Namen "Woodbike46" fertigt Tischlermeister Martin Schlimbach Fahrräder aus Apfel- und Zwetschgenbäumen. Der hohlgefräste Rahmen und auch der neuartige Riemenantrieb machen die Holzräder zu einem Hingucker. Wer seinen Obstbaum gerne als mobiles Fortbewegungsmittel verarbeiten lassen will, kann auf der Internationalen Handwerksmesse Musterräder unter die Lupe nehmen.

www.woodbike46.de


Die nächste Generation stellt sich vor

Halle C1, Stand 462: In Halle C1 präsentieren sich unter dem Motto "Handwerk. Die nächste Generation: Wir zeigen, was kommt." Aussteller, die hinsichtlich Kundenservice, digitaler Fertigung und Unternehmenskultur neue Wege gehen. Mit dabei ist unter anderem Augenoptikermeisterin Eva Maria Trummer, die mit 22 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit wagte und seither mit exzellentem Service und modernem Marketing punktet.

Zu Gast ist auch Bäckermeister Ingmar Krimmer, der ganz auf Premiumqualität setzt und 2016 die Auszeichnung "Top-Gründer im Handwerk" erhielt, sowie die Tischlerei Ahlers, die mit einer Online-Gartenhaus-Manufaktur vom regionalen zum deutschlandweit tätigen Betrieb wurde.

Ganz auf Premium setzt auch Miriam Klinkert, die hochwertige Lederleinen für Hunde auf Maß fertigt. Und Piet Hülsmann, Inhaber der stilfabrik* GmbH und Träger des Inklusionspreises der deutschen Wirtschaft, zeigt nicht nur seine Designprodukte, sondern berichtet auch, wie er Menschen mit Behinderung in sein Unternehmen integrierte, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.


Digitale Werkzeuge - mit kleinen Helfern noch erfolgreicher

Halle C1, Stand 366: Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk stellt Betriebe vor, die digitale Technologien und Anwendungen erfolgreich einsetzen, um Beratung und Service zu optimieren, Produktionsverfahren effizienter zu gestalten und Kunden zu begeistern.

Mit dabei ist beispielsweise die WhiteStone Bike GmbH, deren Kunden via Online-Konfigurator individuelle Rennräder gestalten können, dessen Teile dann unter anderem im 3D-Druck-Verfahren hergestellt werden.

Mit einem digitalen Farbenmessgerät arbeitet die Malerei Hölzl. Mit diesem können Kunden, denen im Alltag ihre Wunschfarbe begegnet, diese scannen und deren exakten Code bestimmen. Anhand dessen kann die Farbe wiederum vom Malerbetrieb gemischt werden. Zudem bietet Hölzl die Möglichkeit, am iPad die Wohnung oder das Haus in der entsprechenden Farbe vorab anzusehen.


Action für Jugendliche: YoungGeneration & AutoBerufeAktuell

Halle C2, Stand 502/503: Bunt und laut geht es auf den Flächen "YoungGeneration" und "AutoBerufeAktuell" in Halle C2 zu. Dort können Jugendliche über 40 Berufe ausprobieren. Zur Seite stehen ihnen dabei junge Menschen, die gerade eine Ausbildung abgeschlossen haben und über sie informieren. Daneben sind auch erfahrene Meister und Vertreter der Handwerksorganisationen vor Ort, die Karrieremöglichkeiten im Handwerk aufzeigen.


Fokus.Gesund Bauen

Halle B2, Stand 13G: Ein Bereich für alle, die sich für ökologisches und gesundes Bauen, Renovieren und Modernisieren interessieren: FOKUS.GESUND BAUEN bietet Informationen über umweltverträgliche und schadstofffreie Materialien, gesundes Raumklima und Baubiologie. Handwerker, Architekten und Innenarchitekten stehen für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung, darüber hinaus bietet das dazugehörige Forum täglich informative und kostenfreie Expertenvorträge.

www.ihm.de/fokusgesundbauen


Ideenreichtum aus dem Handwerk: Innovation gewinnt!

Halle C1, Stand 484: Von der Sturmsicherung für Dächer und Dachziegel bis zur neuartigen Luftreinigungsanlage - auf der Sonderschau "Innovation Gewinnt!" präsentieren elf Aussteller ihre Ideen aus dem und für das Handwerk.

Vorgestellt wird dort auch ein neuer, an vier Seiten offener Indoor-Kamin, der ganz ohne Schutzverglasung auskommt. Er wird wahlweise mit Holzscheiten oder per Gasfeuerung mit keramischen Holznachbildungen betrieben und lässt die offene Flamme ganz im Mittelpunkt stehen.


Handwerk On Stage - Maßschneider und Kürschner auf der Bühne

Halle B1, Handwerk & Design-Bühne: Modenschauen der Maßschneider und Kürschner, Vorträge und Talkrunden mit Designern und Handwerkern: Die «Handwerk & Design»-Bühne in Halle B1 bietet jeden Tag ein umfangreiches Programm.

Am Messesonntag um 14.30 Uhr können Besucher die Gewinnerkollektionen des Münchner Modepreises live bei einer besonderen Modenschau erleben. Und am Messemittwoch um 16.15 Uhr findet dort die Wahl von Miss und Mister Handwerk statt, bei der jeweils sechs Handwerkerinnen und sechs Handwerker gegeneinander antreten.


Die besten Schreinergesellen: Die Gute Form

Halle B2, Stand 40F: Ein Instrumentenkoffer mit Sitzgelegenheit, ein "visionärer" Sekretär und ein sehenswertes Sideboard aus Risseiche: In Halle B2 werden die Abschlussarbeiten der besten Schreinergesellen aus ganz Deutschland präsentiert.

Denn 2018 ist die Internationale Handwerksmesse der Schauplatz für das Finale des Gestaltungswettbewerbs "Die Gute Form" des Bundesverbands Tischler Schreiner Deutschland. Die Gewinner werden am Dienstag, 13. März 2018, um 14 Uhr auf dem Stand von Tischler Schreiner Deutschland in Halle B2 gekürt .

www.tischler-schreiner.de


Herausragende Nachwuchsarbeiten im Metallhandwerk

Halle B1, Stand 121: Von herausragenden Nachwuchsarbeiten bis zu ausgezeichneten Meisterwerken - am Messestand des Fachverbandes Metall Bayern zeigt das Metallhandwerk sein ganzes Leistungsspektrum.

Zu sehen sind beispielsweise Arbeiten von Gesellen aus ganz Deutschland, die sich für die Endrunde des Bundesleistungswettbewerbs "Die Gute Form - Gestaltung im Metallhandwerk" qualifiziert haben. Entschieden wird der Wettbewerb am Samstag, 10. März, wenn um 13.40 Uhr die Sieger auf der Bühne in Halle B1 geehrt werden.

www.metallhandwerk.de


Leckeres aus dem Lebensmittelhandwerk

Halle B3, Stand 150/551: Von knusprigen Backwaren bis zum herzhaften Leberkäse: In Halle B3 zeigen Bäcker und Fleischer, wie gut das Handwerk schmeckt. Besucher können bei der Herstellung der Spezialitäten in der "Gläsernen Backstube" und der "Gläsernen Wurstküche" zuschauen und sich im Forum Lebensmittelhandwerk über aktuelle Themen der Branche informieren.

Rund 250 süße Torten, hergestellt von Auszubildenden und angehenden Meistern der bayerischen Konditoren-Innung, sind am Freitag, 09. März, bei der ganztägigen Tortengala zu bewundern und zu gewinnen. Lose gibt es für 4 Euro auf der Messe und die Gewinner können ihre Torte gleich mit nach Hause nehmen.

Der Erlös der Tortengala wird für soziale Zwecke gespendet. Am Dienstag, 13. März 2018, werden die Sieger im Lehrlingswettbewerb der Konditoren geehrt. Die Preisverleihung ist um 14.30 Uhr im Forum Lebensmittelhandwerk in Halle B3.


Ausstellung von Weltruf: Sonderschau SCHMUCK

Halle B1, Stand 772: Die Sonderschau SCHMUCK ist eine Ausstellung von Weltruf. Sie vereint Werke etablierter Künstler und hoffnungsvoller Newcomer im Bereich der zeitgenössischen Schmuckgestaltung und des Autorenschmucks. Sammler, Schmuckliebhaber und Museumskuratoren aus dem In- und Ausland reisen jedes Jahr nach München, um sie zu erleben.

Organisiert ist die SCHMUCK als weltweit ausgeschriebener Wettbewerb. Diesmal werden Werke von 65 Teilnehmern aus 21 Ländern gezeigt, darüber hinaus ehrt die Sonderschau den Schmuckkünstler Otto Künzli mit einer Retrospektive. Höhepunkt der SCHMUCK ist die Verleihung der Herbert-Hofmann-Preise für die besten Beiträge am Samstag, 10. März, um 17 Uhr auf der Bühne in Halle B1.


Sonderschau TALENTE - Ideen junger Handwerker und Gestalter

Halle B1, Stand 171: Auf der Sonderschau TALENTE stellen junge Handwerker und Gestalter ihre Produkte vor. Sie alle dürfen nur einmal bei der Sonderschau dabei sein und nicht älter als 33 Jahre sein. Diesmal sind Arbeiten von 110 Teilnehmern aus elf Gewerken und 30 Ländern zu sehen. Die Besten werden am Samstag, 10. März, um 16.30 Uhr auf der Bühne in Halle B1 mit TALENTE-Preisen geehrt.

Unter den Ausstellern der TALENTE ist beispielsweise Denise Benzing aus Zwickau, die ihre Taschenkollektion SMÜCK vorstellt. Die Taschen bestehen aus einem eigens entwickelten Material auf der Grundlage von Vlies, das aus 90 Prozent recycelten PET-Pfandflaschen besteht (www.benzing-design.de).

Mit dabei ist auch Stefan Prattes aus Graz mit seiner "Wanderbox", ein Wohnmodul aus Buchenholz, in dem sich Bett, Tisch, Bank, Regal und ein Rad verstauen lassen (www.juustdesign.com) sowie Philipp Hiller, der sein Regal "skew" vorstellt, das sich stufenlos und individuell an die jeweilige Wohnsituation anpassen lässt (https://philipphiller.myportfolio.com).




Rückblick

„Leidenschaft ist das beste Werkzeug“ war das Motto der IHM 2015




Vom 11. bis 17. März 2015 lädt das Handwerk zu seiner wichtigsten Leistungsschau, zur Internationalen Handwerksmesse. Rund 1000 Aussteller zeigen auf dem Messegelände München das ganze Spektrum der handwerklichen Leistungen. Besucher können Angebote vergleichen, sich informieren und beraten lassen. Viele Betriebe demonstrieren darüber hinaus in eigens aufgebauten Werkstätten ihr Können live.

In lebenden Werkstätten erlauben Betriebe vielfach einen Blick hinter die Kulissen. So können Besucher erleben, wie das Café Luitpold Marzipanfiguren modelliert und während der Messe ein essbares Modell von Schloss Nymphenburg herstellt.

Adriano Colle, deutscher Meister im Eismachen, zeigt, wie Speiseeis hergestellt wird, und am Stand von KristallTurm GmbH und Skyroof werden Griffe für Kletterwände gegossen, die Besucher in der Praxis testen können: an einem über sechs Meter langen Boulderwürfel, der in der Halle aufgebaut wird.

Ein ganz neuer Themenbereich steht auf der Sonderfläche FOKUS.GESUND BAUEN im Mittelpunkt. Hier präsentieren sich Betriebe und unabhängige Experten, die sich auf das gesunde, nachhaltige und ökologische Bauen, Renovieren und Modernisieren spezialisiert haben. Informieren können sich private Bauherren, öffentliche Bauträger, Vertreter von Unternehmen und Kommunen, die Wert auf natürliche Baustoffe sowie hohe Lebens- und Wohnqualität legen.

Im dazugehörigen Forum referieren Fachleute über Themen wie Energieeffizienz, Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen, zukunftsorientierte Heizungssysteme und gesunde Raumluft. Darüber hinaus finden Besucher in vielen weiteren Bereichen der Messe ein umfassendes Angebot rund um die Themen Bauen, Sanieren, Renovieren und Modernisieren. Besucher können zahlreiche Anbieter vergleichen, sich beraten lassen und finden hier den richtigen Partner für die Umsetzung ihrer Pläne – von der energetischen Sanierung bis zum altersgerechten Umbau.

Junge Menschen für das Handwerk zu begeistern ist Ziel der Sonder- und Aktionsschau „YoungGeneration“ und der Leistungsschau „AutoBerufeAktuell“ (Halle C3). Hier geben junge Handwerker die Leidenschaft für ihren Beruf an die Fachkräfte von Morgen weiter, stellen ihre Gewerke vor, geben Auskunft über Ausbildungsinhalte und Zukunftsperspektiven.

Ihre Leidenschaft für handwerklich produzierte und qualitativ erstklassige Lebensmittel beweisen die Fleischer und Konditoren in Halle B3. Sie lassen sich bei Produktion und Zubereitung von Süßem und Herzhaften zusehen und informieren über Themen wie Ernährung, Ausbildung, Herstellungsprozess und Hygiene.

Die Konditoren haben diesmal eine besondere Überraschung parat: Jeden Tag schenken sie zwei ihrer süßen Tortenkreationen denjenigen, die an ihrem Geburtstag die Messe besuchen.

Die Internationale Handwerksmesse ist täglich von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet. Mit dem Ticket kann auch die parallel stattfindende Garten München, die größte Indoor-Gartenmesse Süddeutschlands, besucht werden. Weitere Infos, Tickets und Anreisemöglichkeiten unter www.ihm.de.


Einige Highlights in den Hallen:

„Forum der Meister“ (Sonderschau EXEMPLA, Halle B1)

Der Titel der diesjährigen Sonderschau EXEMPLA lautet: „Forum der Meister“. Sie stellt mehrfach ausgezeichnete Handwerker vor, die sich beim Arbeiten über die Schulter schauen lassen. Schließlich sind die eigens auf der Messe aufgebauten Werkstätten eines der Markenzeichen der EXEMPLA.


Sicherheit beim Klettern

Die Klettertürme von Zimmerermeister Heinz Tretter sind in aller Welt zu finden, in Deutschland, der Schweiz, auf Kuba, in Spanien, Ungarn, Russland, den USA und der Türkei. Auf der Messe können Besucher die Faszination des Kletterns an einer Boulderwand des Lenggrieser Unternehmens selbst nachempfinden. Vorgestellt wird auch das Kletter-Selbstsicherungssystem „Trublue“. Ausgestattet mit einer Magnetbremse sorgt es im Notfall dafür, dass Kletterer sicher und kontrolliert zu Boden hinabgelassen werden.

KristallTurm GmbH & Co. KG, Heinz Tretter, 83661 Lenggries,www.kristallturm.de


Griffe für den richtigen Halt

Für einen guten Halt am Boulderwürfel sorgt das Unternehmen skyroof von Heinz Wallnöfer aus Geretsried. Es fertigt Klettergriffe aus Polyesterharz, das speziell für diesen Einsatz entwickelt wurde. Besucher können auf der Messe zusehen, wie die Griffe gegossen werden und sie selbst in der Praxis testen.

Skyroof, Heinrich Wallnöfer, 82538 Geretsried, www.skyroof.de


Stahl, Holz und Ringe, die das Feuer schafft (B1, Stand 242)

Ob Stuhl, Tisch oder Sideboard, die Möbel von Claudia Rinneberg sind wahre Hingucker. Die Goldschmiedin und freischaffende Künstlerin setzt dabei auf die Verbindung von massivem und bereits genutztem Holz und schwarzem sowie zum Teil gerostetem Stahl. Neben Möbeln zeigt sie Ringe aus Gold, Silber und Eisen. Ihre besondere Form erhalten sie, weil das Material komplett schmelzflüssig gemacht wird. „Eigentlich der Albtraum eines jeden Goldschmieds“, sagt Claudia Rinneberg.

Claudia Rinneberg, 86911 Dießen, www.rinneberg-gestalt.de


Zierelemente für Kunden in aller Welt (Halle C2, Stand 103)

Im Bundeskanzleramt und in der Semperoper, in der Alten Nationalgalerie, am Zelt eines arabischen Scheichs und am Kostüm von Sky du Mont in Michael „Bully“ Herbigs „(T)Raumschiff Surprise“, der Handwerksbetrieb Josef Müller Posamenten sorgt für die richtige Zierde. Mit 150 Jahren ist es eines der ältesten Unternehmen, die die Kunst des Posamentierens noch heute in Handarbeit anbietet. Gefertigt werden Quasten, Raffhalter, Fransen, Borten und andere Elemente für Vorhänge, Polster, Kleidungsstücke oder ganze Räume. Wie sie entstehen, zeigt der Betrieb in einer lebenden Werkstatt.

Josef Müller Posamenten GmbH, Andreas Buchele, 80336 München,www.posamenten-mueller.de


Besser hören mit Design-Schmuck (Halle C2, Stand 103)

Über sieben Millionen Frauen in Deutschland haben eine Hörminderung, doch nur ein Drittel trägt ein Hörgerät. Die Innovation der Hörgeräteakustiker Bertram und Kerime Riedel aus Dresden könnte dies ändern. Gemeinsam mit Schmuckdesignerin Sandra Coym und Hersteller Bernafon haben sie den EORA Hörschmuck entwickelt: filigran gestaltete Ohrclips, in die das Hörgerät eingefasst ist. Für das Design wurde Sandra Coym im vergangenen Jahr mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet. Zu sehen ist die Verbindung von klassischem Goldschmiedehandwerk, modernem Design und technologischem Know-how auf der Sonderfläche „Land des Handwerks“.

Augenoptik- und Hörgeräteakustik Riedel GmbH Brillen-Stube, Bertram Riedel, Kerime Riedel, 01307 Dresden, www.hoerschmuck.de


Blinker setzen mit der Stimme (Halle C2, Stand 337)

Blinken und Hupen mit der Stimme: Mit dem Sprachsteuerungssystem CenterVoice können erstmals die sogenannten Sekundärfunktionen eines Autos wie Scheibenwischer, Türen, Fernlicht, Blinker oder Hupe per Sprachbefehl gesteuert werden. Bisher war dies nur bei Komfortfunktionen wie Radio, Telefon und Navigation möglich. Vorgestellt wird das System des Handwerksbetriebs aus dem hessischen Meckesheim auf der Sonderschau INNOVATION GEWINNT! Es kann nachträglich und in fast jedes Fahrzeugmodell eingebaut werden; auch die Bedienung in anderen Sprachen ist möglich.

Mobilcenter Zawatzky GmbH, Bernd Schulz, 74909 Meckesheim, www.zawatzky.de


Fahrrad in Holzoptik – dank Verbundrohrtechnik (Halle C3, Stand 161)

Es soll 2016 auf den Markt kommen, auf der Internationalen Handwerksmesse feiert es schon jetzt Premiere: das Holzfahrrad der Schreinerei Doktor. Hergestellt ist es mit Hilfe einer neuen, inzwischen zum Patent angemeldeten, Verbundrohrtechnik, die Holz und Karbon oder Glasfasern vereint. Bisherige Holzfahrräder bestünden meist aus schwerem Massivholz, sagt Florian Doktor. Deshalb entwickelte der Schreiner und begeisterte Rennradfahrer ein eigenes, leichteres Modell in Holzoptik. Bisher arbeite er mit Esche, doch auch Eiche oder Nussbaum seien denkbar. Möglich sei auch, einen persönlichen Schriftzug aus einer anderen Holzart in den Rahmen einzulassen.

Schreinerei Doktor, Florian Doktor, 82131 Oberbrunn, www.schreinereidoktor.de


FOKUS.GESUND BAUEN (Halle B2, Stand 13G)

Der zentrale Anlaufpunkt für diejenigen, die sich für gesundes, nachhaltiges und ökologisches Bauen, Renovieren und Modernisieren interessieren. FOKUS.GESUND BAUEN informiert über umweltverträgliche, nachhaltige und schadstofffreie Materialien, gesundes Raumklima und hohe Wohnqualität. Im dazugehörigen Forum referieren Energieberater, Baubiologen und Experten aus der Praxis unter anderem über Themen wie Anstriche mit Klimafarbe, Gesundheit im Kinderzimmer, Grundregeln der Baubiologie und zukunftsorientierte Heizungssysteme.


Schätze heben mit den Uhrmachern Halle B1, Stand 521)

Beim Entdecken von Schätzen helfen die Uhrmacher der Innung München und Oberbayern. Am Messesamstag und am Messesonntag (jeweils von 9.30 bis 11 Uhr und von 13 bis 18 Uhr) begutachten sie Taschen-, Groß- und Armbanduhren, die Besucher auf die Messe mitbringen. Dass bei einigen unerkannte Schätze zu Hause schlummern, erlebe er oft, sagt Obermeister Oliver Belik, öffentlich bestellter und vereidigter Gutachter und Sachverständiger. So sei beispielsweise eine Kundin mit einer Uhr zu ihm gekommen, die sich als Reiseuhr von Le Roy entpuppte. Heutiger Wert: rund 200.000 Euro.

Uhrmacherinnung für München und Oberbayern, Oliver Belik, 80634 München,  www.uhrmacherinnung-oberbayern.de


Handwerk verleiht Flügel (Sonderschau EXEMPLA, Halle B1)

Die Alexander Schleicher GmbH & Co. Segelflugzeugbau im hessischen Poppenhausen ist der älteste und einer der größten Segelflugzeughersteller. Schon 1927 begann Firmengründer Alexander Schleicher, ein gelernter Schreiner, mit dem Bau der Flugzeuge. Heute führen seine Enkel Peter und Ulrich Kremer das Unternehmen, in dem bis zu 100 Flugzeuge pro Jahr gefertigt werden. Die meisten davon, rund 65 Prozent, werden in alle Welt exportiert. Auf der Messe zeigt das Unternehmen den Rumpf mit Höhenleitwerk sowie den Flügel eines Motorseglers.

Alexander Schleicher GmbH & Co. Segelflugzeugbau, Ulrich Kremer, 36163 Poppenhausen, www.alexander-schleicher.de


Action für Jugendliche (C3, Stand 402/403)

Handyhüllen designen, Longboards verleimen, Schäden an einer Autokarosserie ausbessern und vieles mehr können Jugendliche im Rahmen der Sonder- und Aktionsschau „YoungGeneration“ und der Leistungsschau „AutoBerufeAktuell“ in Halle C3. Beide stehen für jede Menge Action – und
Information. Jugendliche können hier selbst aktiv werden und ausprobieren, welcher Handwerksberuf ihnen Spaß macht. Darüber hinaus erfahren sie dort von jungen Auszubildenden und gestandenen Meistern alles über Karrierechancen und Zukunftsaussichten im Handwerk.


Katamaran mit variabler Breite (Sonderschau EXEMPLA, Halle B1)

Von acht Metern Breite auf 4,80 Meter: Für seinen breitenverstellbaren Katamaran „Futura 49“ wurde Zimmerermeister Gerhard Euchenhofer 2014 mit dem Adalbert-Seifriz-Preis ausgezeichnet. Durch die flexible Breite ist der Katamaran kanaltauglicher, passt durch kleine Schleusen und spart zudem die Hälfte der Liegegebühren im Hafen. Euchenhofer präsentiert in München ein Modell des aktuellen Prototyps. Dessen Entwicklung basiert übrigens auf einem Patent für den breitenvariablen Katamaran seines Onkels, Dr. Ernst Bullmer, dem ersten Katamaran-Weltumsegler.

Futura Yacht Systems GmbH & Co. KG, Gerhard Euchenhofer, 72827 Wannweil, www.futura-yachtsystems.de


Weich sitzen auf Holz (Halle C2, Stand 103)

Weich sitzen auf Holzmöbeln – und das ohne Kissen und Bezüge. Mehr als drei Jahre hat Schreiner Edgar Seckinger aus Königsfeld an der Entwicklung von „Wood Balance“ gearbeitet, die Überraschung des Kunden stellt sich schneller ein, verspricht er. Die Sitzfläche der Holzmöbel besteht aus Würfeln, die auf einer Matte verankert werden und somit weich und bequem sind wie ein Kissen. Komfort verspreche außerdem, dass die Sitzfläche an Körper und Gewicht individuell angepasst werden kann, so Seckinger.

Schreinerei Seckinger, Edgar Seckinger, 78126 Königsfeld, www.woodbalance.com


Schnelle Prototypen für Forschung und Handwerk (Halle C2, Stand 103)

Zu den Kunden von Millstep Automation gehören Forschungseinrichtungen und Entwicklungsabteilungen internationaler Großunternehmen. Geschäftsführer Dimitri Kapetzke hat aber auch mittelständische Betriebe wie Schreinereien und Architekturbüros im Blick. Mit den CNC-Fräsmaschinen des Unternehmens lassen sich in kurzer Zeit Prototypen und Modelle aus Kunststoff, Holz oder Metall anfertigen. Auf der Messe können Besucher den gesamten Arbeitsablauf verfolgen, von der Zeichnung über das Programmieren bis hin zum Fräsen verschiedener Formen.

MillStep Automation GmbH, Dimitri Kapetzke, 32139 Spenge, www.millstep.de


Das Eis des Deutschen Meisters (Sonderschau EXEMPLA, Halle B1)

Mit seiner Eissorte „Gewürze des Orients“ gewann Adriano Colle 2014 die Deutsche Meisterschaft im Eismachen. Vor 26 Jahren begann er im Café seines Vaters mit dem Eismachen, seit 22 Jahren führt er die Eisdiele „Venezia“ in Kempten. Auf der Messe zeigt er wie seine Eiskreationen entstehen, darunter auch seine neueste: ein süßes Oliveneis. Seine Ausbildung absolvierte Colle an einer italienischen Eismacher-Schule. In Deutschland existiert seit 2008 eine handwerkliche Ausbildung zum Speiseeishersteller, seit 2014 umfasst sie drei Jahre und beinhaltet neben der Herstellung von Speiseeis auch die Betreuung von Gästen.

Adriano Colle, 87435 Kempten, www.venezia-kempten.de


Süßes als Schloss Nymphenburg (Sonderschau EXEMPLA, Halle B1)

Das Cafe Luitpold ist berühmt für sein Feingebäck, seine Torten und edlen Pralinen. Auf der Messe gewährt Konditormeister Albert Ziegler einen exklusiven Blick auf sein Können. Denn hier fertigt er vor den Augen der Zuschauer seine süßen Köstlichkeiten, die sie gleich probieren können. So wird er u. a. auf der Messe ein essbares Modell von Schloss Nymphenburg herstellen.

Café Luitpold, Albert Ziegler, 80333 München, www.cafe-luitpold.de


Ausstellung der besten Nachwuchsfotografen (Halle B1, Stand 162)

Die besten Nachwuchsfotografen Deutschlands feiern Premiere auf der Messe: In einer Ausstellung in Halle B1 präsentieren die drei Bundessieger des Praktischen Leistungswettbewerbs ihre Werke. Zu sehen sind 18 Fotoarbeiten, unter anderem aus den Bilderserien „Zerstörerischer Idealismus“ und „Kitchen Stories“ – und Aufnahmen für eine Autoreinigungsfirma, die erst auf den zweiten Blick offenbaren, dass die abgebildeten Fahrzeuge ein dunkles Geheimnis bergen.


Handwerkliche Köstlichkeiten (Halle B3)

Einen Blick hinter die Kulissen bieten die Fleischer und Konditoren in Halle B3, wo sie ihre Spezialitäten live auf der Messe zubereiten. Für Geburtstagskinder gibt es dort täglich eine Überraschung: Jeweils um 13 Uhr verlosen die Konditoren zwei Torten an diejenigen, die an ihrem Geburtstag auf die Messe kommen. Noch mehr köstliche Kreationen, hergestellt von Auszubildenden und angehenden Meistern der Konditoren-Innung Bayern, gibt es am Messefreitag: Dann werden im Rahmen der Tortengala 250 Torten an die Messebesucher verlost.


Die Gute Form Metall (Halle B1, Stand 121)

Die besten Gesellenstücke der Metallhandwerker zeigt der Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“. Anhand von Kriterien wie Idee, Gestaltung, handwerkstechnische Ausführung und Materialkombination entscheidet eine Fachjury auf der Internationalen Handwerksmesse über den Bundessieger. Die Ehrung findet am Messesamstag, 14. März, um 13.30 Uhr
auf der Bühne in Halle B1 statt.


Sonderschau SCHMUCK (Halle B1, Stand 772)

Die Sonderschau SCHMUCK gilt als wichtigste Ausstellung für zeitgenössischen Autorenschmuck. Diesmal sind dort Exponate von 63 Goldschmieden und Schmuckgestaltern aus 21 Ländern zu sehen. Höhepunkt der SCHMUCK ist die Verleihung der Herbert-Hofmann-Preise am Samstag, 14. März, um 17 Uhr auf der Bühne in Halle B1.



Rückblick

Sonderschau Exempla „Handwerk bewegt“  auf der IHM

Das Handwerk live und hautnah: Rund 60 Gewerke zeigten auf der Internationalen Handwerksmesse vom 6. bis 12. März 2013 ihre Leistungen und Lösungen. 2013 stand die Messe unter dem Motto „Zukunft kommt von Können“. Einer der Highlights war die Sonderschau Exempla „Handwerk bewegt“ in der Halle B1.
   


Zu Lande, zu Wasser, auf der großen Bühne und im Alltag: Handwerk bewegt. Ihren diesjährigen Titel stellte die Sonderschau anhand zahlreicher Beispiele und in lebenden Werkstätten eindrucksvoll unter Beweis. Die Besucher konnten dabei den Beschäftigten beim Arbeiten über die Schulter schauen.

Gondelbau mit Tradition
Ohne die Familie Tramontin sähe Venedig heute ganz anders aus. Im 19. Jahrhundert entwickelte Bootsbauer Domenico Tramontin die heutige Form der venezianischen Gondel. Sein Urenkel Roberto Tramontin führt die handwerkliche Familientradition fort und fertigte auf der EXEMPLA vor den Augen der Besucher eine elf Meter lange Gondel, die im April in Venedig vom Stapel geht.

Domenico Tramontin & figli, Roberto Tramontin, Dorsoduro 1542, 30123 Venedig, Italien, T +39 041 52 377 62, www.tramontingondole.it

Offizieller Katalog der Exempla 2013



Mit dem Handwerk auf Goldkurs
Die Leistungen moderner Orthopädietechnik standen bei den Paralympischen Spielen in London besonders im Fokus – und verhalfen deutschen Athleten wie Markus Rehm zu Spitzenleistungen. Er gewann Gold im Weitsprung und stellte gleichzeitig einen neuen Weltrekord auf. Am 7. und 8. März war er zu Gast auf der EXEMPLA, zusammen mit den deutschen Paralympics-Athleten David Behre, Heinrich Popow und Marc Schuh. Dabei hatte  Markus Rehm als gelernter Orthopädietechniker in München nicht nur seine Medaillen präsentiert, sondern natürlich auch sein Handwerk.

Bundesinnungsverband für Ortopädie-Technik, 44135 Dortmund, Tel.: 0231/5570500, www.ot-forum.de

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