Mitsubishi Green Mobility Night



Mitsubishi Deutschland und der Bundesverband eMobilität BEM luden am 05.10.2015 zur Mitsubishi Green Mobility Night in München ein. Gastgeber war der Mitsubishi Händler Autohaus Soucek am Frankfurter Ring.

Neben einer interessanten Mischung aus Fachvorträgen, Diskussion und Probefahrten wurde auch die zweite Generation des Plug-in Hybrid Outlander vorgestellt. So versteht sich Mitsubishi als einer der automobilen Pioniere im Bereich Elektromobilität. Mit dem Mitsubishi Electric Vehicle, dem erstem Großserien-Elektroauto, und dem dem Plug-in Hybrid Outlander als erstem extern aufladbaren SUV wurden zwei Meilensteine der Elektromobilität gesetzt.

In seinem Gastvortrag ging Markus Emmert, Geschäftsführer der ComBInation GmbH, auf die Potenziale intelligenter Energienetze ein und sprach über die Chancen, welche die intelligente Vernetzung eines bidirektional ladenden Elektroautos wie dem Mitsubishi Electric Vehicle oder dem Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander mit dem Energienetz für den Endkunden bietet, welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen und welche Rolle dabei mobile Speicher in zukünftigen Smart Grids spielen werden.


Magazin "Mitsubishi Green Mobility Night" zum Duchblättern


http://www.bem-ev.de/neue-mobilitat/mitsubishi-sonderausgabe/


Peter Siegert von der Mitsubishi Zentrale erklärte in seinem Vortag "Energiewende auf 4 Rädern", wie man bei dem japanischen Autohersteller Misubishi, der Teil des wirtschaftlich stärksten japanischen Mutter Mitsubishi Corporation ist, die altagstaugliche eMobilität sieht.

Mitsubishi und der Bundesverband eMobilität veranstalten diese Eventreihe in weiteren 16 deutschen Städten mit dem Ziel, den potentiellen Kunden attraktive Angebote sowie bereits verfügbare Fahrzeuge und Mobilitätslösungen anschaulich zu präsentieren und umfassende Hintergrundinformationen rund um das Thema Elektromobilität anzubieten.



„Nur wenn die eMobilität in ihrer gesamten Vielfalt für große Teile der Bevölkerung erfahrbar und sichtbar wird, kann sich die Technologie auch flächendeckend als realistische Mobilitätsalternative durchsetzen. Wir benötigen daher dringend Akteure wie Mitsubishi, die wissen, wie man ein Schaufenster werbewirksam in Szene setzt, um die Gesellschaft für die Neue Mobilität zu begeistern. Die Mitsubishi Green Mobility Nights setzen genau hier an“, so BEM-Präsident Kurt Sigl.

Weitere Info unter www.bem-ev.de; www.autohaus-soucek.de;



Antriebsmodi der zweiten Generation des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander



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Bayerische Polizei jetzt auch elektrisch auf Streife


Für jeden Einsatz das passende Fahrzeug: Erstmals kommt ein Elektrofahrzeug von BMW als Polizeieinsatzfahrzeug in Deutschland zum Einsatz. Peter van Binsbergen, Leiter Vertrieb Deutschland der BMW Group, übergab dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann drei BMW i3 Polizeieinsatzfahrzeuge vor dem Innenministerium in München.

Die Elektromobilität als zukunftsweisende und umweltfreundliche Technologie nimmt langsam Fahrt auf. Auch bei der Bayerischen Polizei gibt es Potenziale für Elektrofahrzeuge, gerade im innerstädtischen Bereich.

Neben den Allroundern der BMW 3er und BMW 5er Reihe, sowie dem BMW X3, der in alpinen und schneereichen Regionen zum Einsatz kommt, ergänzt nun ein BMW i3 den Fuhrpark der Bayerischen Polizei. Seine Agilität und Wendigkeit machen den BMW i3 zum geeigneten Polizei-Fahrzeug in urbanen Einsatzgebieten und das klimafreundlich und nachhaltig.

Bei der offiziellen Übergabe waren neben Staatsminister Joachim Herrmann auch Landespolizeipräsident Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer von der Bayerischen Polizei anwesend. Die BMW Group wurde von Peter van Binsbergen, Leiter Vertrieb Deutschland der BMW Group, sowie Alexander Thorwirth, Leiter Vertrieb an Direkt- und Sonderkunden in Deutschland, vertreten.

Äußerlich kennzeichnet das in blau gestaltete Beklebungsdesign der Polizei Bayern den BMW i3 als Einsatzfahrzeug. Ab 2016 ist geplant, alle neuen Streifen- und Einsatzfahrzeuge der Bayerischen Polizei in dieser Farbe zu bekleben, nicht mehr in grüner Farbe. Ausgestattet ist der BMW i3 mit einer Sondersignalanlage inkl. dem neu vorgestellten roten Anhalteflash und Yelp-Anhaltesignal, Druckkammerlautsprechern, sowie Front- und Heckblitzern, um andere Verkehrsteilnehmer auf den Einsatz aufmerksam zu machen.

„Der BMW i3 ist die ideale Unterstützung für die Arbeit unserer Polizei vor allem im innerstädtischen Einsatzgebiet. Bereits seit vielen Jahren arbeiten wir erfolgreich mit der BMW Group zusammen, um unsere Beamten stets optimal auszustatten. Ich freue mich sehr, dass wir diese Zusammenarbeit auch in das Zeitalter der Elektromobilität weiterführen und nun mit der Erprobung von Elektrofahrzeugen als Einsatzmittel beginnen können“, erläutert Staatsminister Joachim Herrmann. Zwar bietet der BMW i3 nicht ganz das Platzangebot des gegenwärtig als Streifenwagen eingesetzten BMW 320d touring, die emissionsfreie und geräuscharme Technologie hat aber gerade in Ballungszentren ein Vorteil.

Die BMW i3 haben eine Leistung von 170 PS und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von rund 150 Stundenkilometer. Das Aufladen mit Strom ist mittels Ladesäulen bei den Polizeidienststellen möglich. Die Zeit für einen Standard-Ladevorgang dort beträgt sechs Stunden. Mit einer Schnellladestation kann der BMW i3 in weniger als einer halben Stunde aufgeladen werden. Die maximale Reichweite beträgt nach Herstellerangaben bis zu 160 Kilometer.

Bei BMW ist man stolz darauf, dass die Kombination von Nachhaltigkeit, Innovation und Dynamik des BMW i3 auch die Bayerische Polizei überzeugt hat. Die Fertigung der BMW i3 Einsatzfahrzeuge mit spezifischer Sonderausstattung für den Polizeieinsatz erfolgt im BMW Group Werk in Leipzig sowie bei speziell zertifizierten und qualifizierten Partnern.

Die Polizei-Elektrofahrzeuge werden nun in München, Nürnberg und Augsburg ausgiebig auf ihre Praxistauglichkeit für Polizeizwecke erprobt.




MVG testet weiteren Elektrobus

Die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG testet bis Donnerstag, 19. Februar 2015, einen weiteren Elektro-bus. Es handelt sich dabei um ein Fahrzeug des niederländischen Herstel-lers Ebusco. Eingesetzt und erprobt wird der Solobus auf der Strecke der StadtBus-Linie 100 (Hauptbahnhof Nord – Ostbahnhof). Er wird dort als zusätzlicher Wagen eingesetzt.


Der zweiachsige Bus mit zwölf Metern Länge fährt rein elektrisch. Als Speichermedium nutzt er Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulatoren mit einer Kapazität von insgesamt 311 Kilowattstunden. Die Reichweite einer Ladung beträgt nach Herstellerangaben rund 300 Kilometer.

Dann muss das Fahrzeug wieder an die Steckdose. Unterwegs wandelt der Motor – wie vom Hybridbus bekannt – Bremsenergie in elektrische Energie um, die in den Akkumulatoren gespeichert wird und genutzt werden kann.

Im Gegensatz zu den bisher getesteten Elektrobussen verfügt das Fahrzeug von Ebusco über eine Diesel-Zusatzheizung, die unabhängig von der Batterie läuft und somit nicht zu Lasten der Reichweite geht. Wie gut das Konzept funktioniert, kann der Bus in den nächsten Tagen bei winterlicher Witterung in München unter Beweis stellen.

Um die Performance und den Energieverbrauch genau zu analysieren, findet der Test wieder unter wissenschaftlicher Begleitung der Firma Belicon (Hochschule Landshut) statt. MVG erprobt bereits seit 2008 Elektro- und Hybridbusse verschiedenster Hersteller, um betriebliche Erfahrungen mit diesen Fahrzeugen zu sammeln und damit auch die bisher nicht gegebene Serienreife elektrischer Busse voranzutreiben.

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MVG bestellt neue Diesel -Gelenkbusse, einige mit Bremsenergierückgewinnung

11.2014 - 2015 wird die Busflotte der MVG erneut erweitert und modernisiert mit weiteren 23 Niederflur-Gelenkbussen, zehn der neuen Fahrzeuge sind mit einem Modul zur Rückgewinnung von Bremsenergie ausgestattet.




Die Lieferanten der neuen Fahrzeuge wurden im Zuge eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens ermittelt. Den Zuschlag für 13 konventionelle Niederflur-Gelenkbusse erhielt die MAN Truck & Bus Deutschland GmbH. Die EvoBus GmbH (Mercedes Benz) wird zehn Gelenkbusse liefern. Das Investitionsvolumen liegt bei insgesamt acht Millionen Euro.

Dies Mercedes Benz Buse haben ein so genanntes Rekuperationsmodul eingebaut, mit dem beim Bremsen Energie zurückgewonnen und in so genannten Ultracaps zwischengespeichert wird. Genutzt wird diese Energie dann zum Beispiel beim Anfahren. Der Kraftstoffverbrauch sinkt dadurch nach Herstellerangaben um bis zu 3,6 Prozent; der Schadstoff-ausstoß reduziert sich dementsprechend.

Alle 23 neuen Bussen bieten mehr Platz an der zweiten und dritten Tür. Dort wird die Steh- und Stellplatzfläche vergrößert, indem jeweils zwei Sitzbänke durch einzelne Kappsitze ersetzt werden. Dadurch entsteht an Türe 2, die seit jeher mit einer ausklappbaren Rampe versehen ist, ein zusätzlicher Platz für Rollstuhlfahrer. Ferner kommt das erweiterte Platzangebot vor allem Fahrgästen mit Kinderwagen oder Rollatoren zugute; es beschleunigt aber auch den Fahrgastwechsel.

Die 23 Gelenkbusse mit 320 PS beziehungsweise 360 PS Leistung sind ca. 18 Meter lang, bieten gut 100 Fahrgästen Platz und verfügen über insgesamt vier Türen, um ein zügiges Aus- und Einsteigen sowie eine optimale Nutzung der Raumkapazitäten zu erreichen.

Die Türen werden nun elektrisch statt mit Druckluft angetrieben und sind nach Herstellerangaben besonders wartungsarm. Alle bestellten Busse sind behindertengerecht gestaltet und verfügen neben der Klapprampe an Türe 2 über eine Absenkmöglichkeit auf der Türseite (Kneeling).

Außerdem sind die Fahrzeuge mit Monitoren für die Fahrgastinformation, einer Klimaanlage und Videokameras ausgestattet. Jeder der 23 neuen Busse hat wie die gesamte MVG-Busflotte einen Partikelfilter eingebaut. Sämtliche Fahrzeuge erfüllen die derzeit höchste Abgasnorm Euro 6.

Die MVG-Busflotte wächst durch die Neuzugänge auf mehr als 300 Fahrzeuge. Darüber hinaus setzt die MVG auch weiterhin zahlreiche Busse privater Partner-Unternehmen ein. Im Berufsverkehr fahren derzeit insgesamt knapp 420 Busse für die MVG. Zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres steigt diese Zahl erneut, und zwar um rund 20 zusätzliche Fahrzeuge.