Vernissage mit Pop-Art-Star im Schloss Nymphenburg


Unter dem Titel „Gala zum Fest“ findet am Freitag, 7. Dezember 2018 im Schloss Nymphenburg eine Ausstellung der Superlative statt. Im Orangeriesaal präsentiert die Galerie Mensing rund 80 Werke von herausragenden Künstlern der internationalen Pop- und Street-Art-Szene.

Darunter befinden sich so klangvolle Namen wie Romero Britto, Charles Fazzino, Luigi Rocca, Craig Alan oder Christiaan ieverse. Ebenfalls ausgestellt werden Arbeiten des Superstars Patrick Rubinstein, der persönlich anwesend ist.

Seine Werke spielen mit der Wahrnehmung des Betrachters und versetzen diesen immer wieder in Erstaunen. Mit seiner verblüffenden Technik der Kinetic Pop Art haucht der Franzose seinen Bildern förmlich Leben ein und zollt so unter anderem den Ikonen der Pop-Art Tribut. Die außergewöhnlichen Darstellungen, bei denen ein und dasselbe Kunstwerk je nach Blickwinkel verschiedene Bildeindrücke hervorruft, haben inzwischen Weltruhm erlangt.



So können beispielsweise aus einer Mona Lisa in Schwarz-Weiß bunte Pop-Art-Suppendosen à la Warhol werden. „Meine Bilder sind kinetisch. Nicht das Bild bewegt sich, sondern der Betrachter“, sagt Rubinstein. Der heute 58-jährige Rubinstein kam schon als Kind mit Kunst und Kultur in Berührung.

Während seine Mutter eine Leidenschaft für den Film hegte, führte der Vater ein Modeunternehmen. Bereits im Alter von fünf Jahren erlernte Patrick die Technik der Gouache-Malerei und entdeckte als Achtjähriger mit der Super-8-Kamera die Faszination der bewegten Bilder. Nach dem Abschluss der Schule und einem Wirtschaftsstudium war er zunächst im elterlichen Modebetrieb tätig und gründete hier ein eigenes Label.

Als sein Vater verstarb, entschloss sich Rubinstein, wieder seinen Kindheitsträumen nachzugehen. Sein Vater hatte ihm damals gezeigt, wie man durch geschicktes Falten von zwei Portraits drei verschiedene Bilder erschaffen kann, für ihn eine magische Faszination, von der er fortan vereinnahmt wurde.



Dieser Technik ging Rubinstein jetzt wieder nach, auch unter dem Einfluss von den Arbeiten Yaacov Agams, einer der führenden Pioniere der kinetischen Kunst und prominenter Vertreter der Op-Art. Nach drei Jahren des Experimentierens hatte Rubinstein seine Technik und Kunstfertigkeit so weit perfektioniert, dass er in der Lage war, Kunstwerke in jedem noch so monumentalen Format zu erschaffen, die mit der Wahrnehmung des Betrachters spielen.

Mit dem Verkauf seiner ersten Werke kam auch der Erfolg und Patrick Rubinstein wurde in nur wenigen Jahren zu einem Star der internationalen Pop-Art-Szene. Bei seiner Motivwahl orientiert sich der Künstler an Symbolen der amerikanischen Kultur, einflussreichen Figuren des 20. Jahrhunderts und der Pop-Art.

So tauchen in seinen Darstellungen ebenso Musik und Film-Ikonen wie die Beatles, Marilyn Monroe oder Audrey Hepburn auf als auch Motive von Robert Indiana oder Andy Warhol. Rubinsteins Werke finden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen in den USA, Europa und Asien.

Kunstfreunde sind zur Pop- und Street-Art-Ausstellung und der Vernissage mit dem Künstler Patrick Rubinstein am Freitag, 7. Dezember 2018 (ab 17 Uhr) im Orangeriesaal des Schlosses Nymphenburg herzlich eingeladen.

„Die Gala zum Fest“ mit Patrick Rubinstein – Große Pop- und Street-Art-Ausstellung in München. Vernissage und Ausstellung in Schloss Nymphenburg, Orangeriesaal (im Hubertus-Trakt), Nördliches Schlossrondell 28, 80638 München.

 www.galerie-mensing.de





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Happy Birthday, Romero Britto !

Die Galerie Mensing München feierte am 10. November 2013 den 50. Geburtstag des weltberühmten Pop-Art-Stars Romero Britto mit einer Party und der Ausstellung seiner Werke.




Er ist einer der bekanntesten Pop-Art-Künstler unserer Zeit, der bereits heute zu den Legenden der Pop-Art zählt. Sein Name wird in einem Atemzug mit Größen wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein oder Robert Rauschenberg genannt. Seine Werke sind in namhaften Museen und Galerien ausgestellt und zieren öffentliche Plätze rund um den Globus.

Glück und Lebensfreude heißt seine künstlerische Botschaft, die er mit allen Menschen auf der Welt teilen möchte und mit der er weltweit ein Millionenpublikum bezaubert. Die Rede ist von Romero Britto, der am 6. Oktober seinen 50. Geburtstag feierte, und dem jetzt die Galerie Mensing München mit einer Geburtstagsparty und einer großen Ausstellung herausragender Werke aus seinem künstlerischen Schaffen gratuliert.

Unter den geladenen Gästen befand sich auch Schauspieler Heiner Lauterbach, ein Britto-Fan und Bewunderer seiner Kunst, der es sich nicht nehmen lies, dem gefeierten Pop-Art-Star persönlich seine Glückwünsche zu überbringen. Darüber hinaus erwartete die Gäste ein bunter Strauß voller Überraschungen mit Cocktails und Geburtstagskuchen. Natürlich stand der Künstler und vor allem eine außergewöhnliche Kollektion seiner Bilder und Skulpturen im Mittelpunkt des Events, das Britto-Freunden und -sammlern ein einzigartiges Kunsterlebnis bot.

Einen historischen Moment erlebte der weltbekannte Pop-Art-Künstler Romero Britto, als er kürzlich von Papst Franziskus zu einer Audienz empfangen wurde. Britto hatte in seiner unnachahmlichen Weise ein Bildnis der „Jungfrau von Guadalupe“ (Schutzpatronin von Mexiko) gemalt und dieses dem Kirchenoberhaupt präsentiert. Beim anschließenden Abendessen in einem der eindrucksvollen Säle des Papstpalasts war man umgeben von Original-Kunstwerken, Skulpturen und Büsten der bedeutenden Vatikan-Sammlung.



Galerie Mensing

Seit fünf Jahrzehnten zählt die Galerie Mensing mit Stammsitz im westfälischen Hamm-Rhynern und Niederlassungen in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Konstanz, München, Westerland auf Sylt sowie Palma de Mallorca zu Europas größten Kunsthäusern.

Das breit gefächerte Kunstangebot umfasst Werke der gegenständlichen Malerei vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Schwerpunkt bilden die Pop-Art sowie die Klassische Moderne mit Lithografien und Unikaten von Picasso bis Marc Chagall.

Allein in Hamm-Rhynern werden mehr als 3.000 Kunstwerke präsentiert. International renommierte Künstler wie Romero Britto, Charles Fazzino, Ed Heck, Luigi Rocca, Burton Morris, David Kracov, Tom Boston, Laurence Jenkell, Guldenstern, Detlef Rahn, Uwe Herbst, Nissan Engel, Iliya Zhelev oder Elena Lobanowa sind in den Galerien regelmäßig zu Gast.





 Biographie von Romero Britto 

Romero Britto ist ein US-amerikanischer Künstler mit brasilianischer Abstammung, dessen künstlerische Wurzeln auf Picasso ebenso wie Keith Hering und Andy Warhol zurückgehen. Mit seinem eigenständigen und einzigartigen Neo-Pop-Stil hat er ein neues Kapitel in der Pop-Kultur des 21. Jahrhunderts aufgeschlagen.

Britto wendet sich ab vom Realismus eines puristischen Pop-Stils und zeichnet in farbenfrohen kubistischen Impressionen Bilder voller Vitalität und Herzenswärme. Seine Gemälde und Grafiken werden weltweit in Ausstellungen und Museen gezeigt, darunter das MoMA in New York.

Die farbenprächtigen Bilder zeigen vielfach Motive aus dem Alltagsleben und überzeugen mit klaren, gekonnten Linien. „Brittos Kunstwerke sind wie strahlende Sonnen im Alltagsdunst unserer Zeit“, hat ein Kunstkritiker einmal treffend formuliert.


Romero Britto vor dem von ihm gestalteten Pop-Art-Taxi


Romero Britto wurde am 6. Oktober 1963 in Recife/Brasilien als siebtes von neun Kindern geboren. In bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen und meistens sich selbst überlassen, schuf sich der junge Britto seine eigene Phantasiewelt, die er dann in Zeichnungen umzusetzen begann.

Als einer seiner Brüder, ein Buchverkäufer, ihm Bücher von Malern wie Toulouse-Lautrec mitbrachte, begann sich Brittos Welt zu verändern, denn er wollte so malen können, wie er es in den Kunstbüchern gesehen hatte. Von da an, Romero war gerade mal acht Jahre, begann er die großen Meister zu kopieren. Britto malte mit allem und auf allem, was ihm zur Verfügung stand: Ob Wasserfarben, Bleistift, Tinte oder Fingerfarben, er zeichnete auf Zeitungen, Kartons und was sich ihm sonst als Malgrund bot.

Schon als Teenager veröffentlichte er seine Illustrationen in brasilianischen Tageszeitungen. Seine Arbeiten wurden erstmals in einer Ausstellung in Brasilia vorgestellt: damals war Romero Britto 14 Jahre alt. Aufgrund seiner intellektuellen Fähigkeiten, seiner ausgezeichneten Auffassungsgabe sowie seines beharrlichen Willens konnte Britto mehrere Schulwettbewerbe gewinnen, die es ihm ermöglichten, die besten Privatschulen zu besuchen.

Nach Abschluss der Schule studierte er zwei Semester Jura und stand damals vor der Frage, entweder eine Diplomatenkarriere einzuschlagen oder sich den Traum zu erfüllen, Künstler zu werden. Er entschied sich für den zweiten Weg. 1983 reiste Britto nach Paris, wo er sich mit den Arbeiten von Matisse und Picasso auseinandersetzte.

Er kombinierte Einflüsse des Kubismus mit Pop-Art und entwickelte den ihm eigenen lebendigen ikonischen Stil, den die New York Times so beschreibt: „Seine Werke strahlen Wärme, Optimismus und Liebe aus.“

1988 zog Britto nach Miami/Florida, wo er heute mit seiner Frau Cheryl und Sohn Brendan lebt. Zu seinen Sammlern zählen unter anderem prominente Persönlichkeiten wie die Kennedys, Barack Obama, Hillary Clinton, Michael Jordan, Al Jarreau, Sophia Loren, Andre Agassi, Maria Shriver und Arnold Schwarzenegger.

Kurz nach seiner Übersiedlung in die USA wurde Britto wie vor ihm Andy Warhol und Keith Haring für die „Absolut Art“-Kampagne des Spirituosenherstellers Absolut Vodka ausgewählt. Seither wuchs Brittos Popularität stetig durch zahlreiche Kooperationen mit bekannten Marken wie Audi, Bentley, Disney, Coca-Cola, Technomarine und Evian ebenso wie durch Auftragsarbeiten für internationale Organisationen wie die FIFA, für die er zur Fußballweltmeisterschaft 2006 und 2010 ein offizielles Plakat gestaltete.

Brittos Werke werden heute in Galerien und Museen in über 100 Ländern der Erde ausgestellt. Auch Kunstinstallationen im öffentlichen Raum sowie an bedeutenden Standorten hat Britto kreiert, so beispielsweise für die O2-World (Berlin), den Hyde Park (London), den John-F.-Kennedy-Airport (New York) und den Cirque du Soleil im Rahmen des American Super
Bowl 2007.


Romero Britto in der Galerie Mensing Düsseldorf 2013


Beim Karneval in Rio 2012 gestaltete Britto einen der Motivwagen und war auch selbst im Umzug mit dabei. In der Rolle des Künstlers sieht sich Britto als Botschafter für den positiven Wandel in der Welt. Sein Engagement ist beispielgebend. Als Wohltäter bringt er sich und seine Kunst für mehr als 250 karitative Organisationen ein wie etwa Best Buddies International oder das St. Jude Children’s Research Hospital, ein Stiftungskrankenhaus im amerikanischen Memphis für leukämiekranke Kinder.

Britto war Gastredner beim World Economic Forum in Davos und hat an unzähligen Schulen und sozialen Einrichtungen für seine Idee einer besseren und gerechteren Welt geworben. 2011 entwickelte Britto im Auftrag der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff ein Kampagnen-Logo und gestaltete dazu zehn Original-Kunstwerke, mit denen der südamerikanische Staat für ein nationales Programm zur ärztlichen Grundversorgung wirbt.

Zum 60-jährigen Thronjubiläum von Queen Elizabeth malte der Künstler für die Monarchin ein Porträt als Geschenk, das in einer Ausstellung in der National Portrait Gallery in London gezeigt wird. Seit 2012 wirbt Britto zusammen mit den Fußballstars Ronaldo und Bebeto als offizieller FIFA-Botschafter für die Fußballweltmeisterschaft 2014 in seinem Heimatland Brasilien.

Brittos Credo lautet: „Kunst ist zu wichtig, um nicht mit allen Menschen geteilt zu werden.“ Mit seinen Bildern und Skulpturen möchte der Pop-Art-Künstler Freude am Dasein und den Glauben an eine bessere Welt vermitteln.


Von Romero Britto gestaltete „Friendship“-Bären vor der O2 World in Berlin,
recht neben den Künstler Anthony Kennedy-Shriver


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