Wasserwerfer-Salut für Airbus A350 XWB von Qatar Airways



Qatar Airways, der weltweite Erstkunde des neuen Airbus A350 XWB, führte am 1. Oktober 2015 den A350-Service in München ein. Damit betreibt die Fünf-Sterne Airline das moderne Großraumflugzeug bereits auf zwei Routen nach Deutschland. Die Maschine aus Doha wurde am Münchener Flughafen mit einem traditionellen Wasserwerfer-Salut begrüßt. Beide Verbindungen zwischen München und Doha werden auf den A350 XWB umgestellt.

Zur Feier des Tages erhielten die Passagiere des Erstfluges bei ihrer Ankunft traditionelle Lebkuchenherzen. Nach Frankfurt und Singapur ist die bayerische Landeshauptstadt die dritte Route von Qatar Airways, auf der das neue Flugzeug eingesetzt wird.



Anschließend präsentierte Jonathan Harding, Qatar Airways Senior Vice President von Nord-, Süd- und Westeuropa, die Vorzüge und zahlreichen Innovationen des modernen A350 XWB: „Der A350 XWB von Qatar Airways bietet mit extra breiten Sitzen, einem innovativen Luftzirkulationssystem sowie dem derzeit leisesten Turbinenmotor den höchsten Komfortstandard. Als weltweiter Erstkunde sind wir stolz, das exklusive A350-Flugangebot in Deutschland auf gleich zwei zentralen Routen anbieten zu können. “

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH sagte: „Qatar Airways hat maßgeblich dazu beigetragen, Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz als Gateway to Arabia zu etablieren. Das superleise Flugzeug passt bestens zur Nachhaltigkeitsstrategie unseres Flughafens, weil es besonders effizient und emissionsarm ist.“

Von links nach rechts: Jonathan Harding, SVP North, South and Western Europe; Andreas von Puttkamer, Head of Munich Airport’s Aviation Division; Frédéric Gossot, Country Manager Germany and Austria


Der A350 XWB wird nachmittags die Strecke München – Doha bedienen. Auf der anderen Verbindung wird zunächst weiterhin der bewährte B787 Dreamliner eingesetzt, bis dieser im November ebenfalls auf das moderne Großraumflugzeug umgestellt wird.

Passagiere des A350 erwartet eine neuartige Boarding-Erfahrung dank des Eingangsbereiches im Kuppeldesign sowie einer speziellen Begrüßungsbeleuchtung. Das Flugzeug bietet extra breite Sitze mit großzügigem Raumangebot in allen Klassen, dank einer Vielzahl an Design-Entwicklungen, die allen Passagieren einen größeren Komfort bieten werden.

Der A350 von Qatar Airways verfügt über 36 Sitzplätze in der Business Class in einer 1-2-1-Sitzreihenkonfiguration. Die Sitze lassen sich zu einem 203 cm langen, 180 Grad flachen Bett ausfahren und sind mit einem integrierten 17-Zoll Bildschirm mit Zugang zum Entertainment-System ausgestattet. Die 247 Sitze in der Economy Class teilen sich in eine 3-3-3-Sitzreihenkonfiguration auf mit einer Sitzbreite von bis zu 46 cm sowie einem Sitzabstand von bis zu 81 cm. Jeder Sitz verfügt über einen 10,6-Zoll Bildschirm mit Zugang zum Entertainment-System. Außerdem bietet die vertikale Seitenwandkonstruktion Passagieren auf den Fensterplätzen mehr Freiraum auf Schulterhöhe.

Passagiere in allen Klassen können mit dem neu überarbeiteten Entertainment-System über 2.000 Unterhaltungsmöglichkeiten genießen. Das weltweit modernste Flugzeug verfügt zudem über ein innovatives Luftzirkulationssystem sowie moderne LED Stimmungsbeleuchtung, um den Komfort für Passagiere zu erhöhen und die Ermüdung während eines langen Fluges zu reduzieren. Zudem bietet der A350 allen Passagieren eine Wi-Fi-Verbindungsmöglichkeit, die das Surfen im Internet ermöglicht.

Kunden, die mit Qatar Airways von Deutschland aus fliegen, können die Vorteile eines nahtlosen Transfers am Hamad International Airport nutzen.

Tägliche A350-Flüge auf der Route München-Doha ab dem nächsten Monat:

Abflug München QR 058 um 16:35 Uhr, Ankunft Doha um 23:05 Uhr
Abflug Doha QR 057 um 08:20 Uhr, Ankunft München um 13:25 Uhr

Abflug München QR 060 um 10:25 Uhr, Ankunft Doha um 18:00 Uhr
Abflug Doha QR 059 um 02:15 Uhr, Ankunft München um 06:30 Uhr

Qatar Airways, die staatliche Fluggesellschaft des Landes Katar, ist eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften mit einer der jüngsten Flotten weltweit. Im aktuell 18. Betriebsjahr verfügt Qatar Airways über eine moderne Flotte von 163 Flugzeugen, die 151 Urlaubs- und Geschäftsreiseziele auf sechs Kontinenten anfliegen.

In Deutschland bietet Qatar Airways zurzeit 35 wöchentliche Verbindungen nach Doha ab Frankfurt, München und Berlin an.

www.qatarairways.de




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Die neue „Königin der Lüfte“ Boing 747-6 von Lufthansa  

Lufthansa hat vor wenigen Monaten ihr neues Flaggschiff , die Boeing 747-8 , in Dienst gestellt. Am 21. November 2012 präsentierte Lufthansa die neue „Königin der Lüfte“ auf einem exklusiven Flug von München nach Düsseldorf ausgewählten Fluggästen aus der Region München.



Mit der Aufnahme dieses neu entwickelten Langstreckenflugzeugs in die Lufthansa-Flotte bietet Lufthansa seinen Kunden ein neues Produkt, das den Anspruch von Lufthansa an Innovation, Technologie und Effizienz zeigt und dazu auch ein neues Flugerlebnis bietet.

Vor dem Flug mit der neuen Boeing 747-8, die vor dem künftigen Satellitengebäude positioniert war, begrüßte am Morgen Thomas Klühr, Mitglied des Passagevorstands München & Direct Services, die ausgewählten Fluggäste im Lufthansa Senator Café im Terminal 2 des Münchner Flughafens. Anschließend erlebten diese exklusiv an Bord der nur wenige Flugstunden alten 747-8 auf dem Flug von München nach Düsseldorf das Qualitätsangebot der Lufthansa. Dabei konnten sie die neue Business Class, welche im Mai 2012 in München als ersten Standort im Lufthansa Konzern vorgestellt wurde, und First Class testen und das besondere Flugerlebnis im neuen „Jumbo“ genießen.

An Bord standen zudem Dr. Reinhold Huber, Leiter Produkt und Marketing, sowie Götz Ahmelmann, Leiter Area Mangement Europe, für weitere Gespräche zur Verfügung. Nach Ankunft in Düsseldorf ging es nach einem kurzen Empfang in der Lufthansa Lounge wieder mit einer Airbus Linienmaschine nach München. Ab München wird die Boing 747-8 momentan nicht fliegen, da München für Lufthansa ein reiner Airbus-Standort mit 25 Langstreckenflugzeugen vom Typ A340 und A330 ist.

    
Die neue Business Class auf Langstrecke
    
   
Die Kabine der Boeing 747-8 bietet ein neues Reiseerlebnis 

Kaum ein anderes Verkehrsflugzeug im Jet-Zeitalter weckt so viele Emotionen wie die Boeing 747, der Jumbo. Das war vor 40 Jahren so, als das damals größte Düsenverkehrsflugzeug der Welt zum ersten Mal abhob, und ist jetzt nicht anders, wenn der Nachfolger, die Boeing 747 „Strich Acht“, den Linienverkehr bei Lufthansa aufnimmt. Dabei scheint sich für den Laien auf den ersten Blick äußerlich nicht allzu viel zwischen einst und jetzt geändert zu haben.

Doch wenn der Passagier in den neuen Jumbo einsteigt, beginnt für ihn eine völlig neue Flugära. Der Eingang im Hauptdeck wurde gegenüber dem klassischen Jumbo komplett neu gestaltet und ähnelt dem Empfangsbereich eines Hotels. Ein großes, offenes Ambiente empfängt die Fluggäste. Harmonisch und offen fügt sich die Treppe zwischen Hauptdeck und dem darüber liegenden Oberdeck ein.
         
Das Ziel des Konstruktionsteams für die Boeing 747-8 war es, den Fluggästen bereits im neugestalteten Entree ein behagliches Willkommensgefühl zu geben. Boeing ist bei dem Entwurf der Kabine für den neuen Jumbo neue Wege gegangen. Zum ersten Mal wurden auch Architekten und Psychologen bei der Planung hinzugezogen. Der Innenraum des Flugzeugs soll den oft von Sicherheitskontrollen gestressten Passagier in eine angenehm entspannte Stimmung versetzen.

 Die Kabine des Jumbo-Jets hatte schon immer eine besondere Faszination für Passagiere. Das bleibt auch bei der neuesten Jumbo-Version so. Schon wenn die Gäste an Bord der 747-8 kommen, werden sie spüren, dass sie sich in einem neuen Flugzeug befinden und sie werden eine neue Art des Fliegens erleben. Die Beleuchtung in der Kabine spielt dabei eine wichtige Rolle. Nach langen und intensiven Diskussionen mit den Boeing-Technikern wurde schließlich das optimale Licht aus Lufthansa-Sicht gefunden. Es ist nach unterschiedlichen Szenarien und Tageszeiten eingeteilt, sodass extreme Kontraste zwischen Hell und Dunkel vermieden werden.


Video Erste Boeing 747-8 auf dem Weg nach Frankfurt  
    

 
      

In der Nacht wird das Licht in der Kabine auf ein dunkles Blau gedimmt. Dadurch bleibt ein Restlicht zur Orientierung, ohne dass die Passagiere im Schlaf gestört werden. Mit großer Sensibilität sind die Lichttechniker bei den Einstellungsmodi für die Beleuchtung in den Morgenstunden bei Sonnenaufgang nach einem Nachtflug vorgegangen.

Abrupte Übergänge von Dunkel auf Grellhell wird es nicht mehr geben, das Licht in der Kabine wird vielmehr von einem dunklen Blau sanft ins Tageslicht übergehen. Natürlich gibt es für jeden Gast zusätzlich individuell einstellbare Lampen. Die Kabinen-Decke des neuen Jumbo-Jets ist komplett neu gestaltet, sie ist höher als beim Vormodell und runder. Dadurch entsteht ein größeres Raumgefühl.
       
Und wer sitzt wo? Die acht Sitze der First Class sind in der Nase des Flugzeugs auf dem Hauptdeck, dem ruhigsten Teil des Flugzeugs eingebaut. Für die Passagiere entsteht so das Gefühl, exklusiv wie in einem Jet im Jet zu fliegen. Die Business Class ist auf zwei Decks untergebracht, 32 Passagiere fliegen auf dem Oberdeck, 60 auf dem Hauptdeck. Die 262 Fluggäste der Economy Class fliegen auf dem Hauptdeck hinter der Business Class.


Was den neuen Jumbo-Jet auszeichnet 

Ohne Lufthansa hätte es den neuen Jumbo-Jet gar nicht gegeben. Dr. Karl Echtermeyer, der bei Lufthansa für das Projekt der 747-8-Entwicklung zuständig war und die Frauen und Männer in seiner Abteilung genießen hohes Ansehen bei den großen Herstellern der Luftfahrtindustrie. So war auch der Ur-Vater des Jumbo-Jets, Joe Sutter, von Anfang an von der Lufthansa-Idee überzeugt, „seine“ Boeing 747 in neuer Form wieder aufleben zu lassen.

Im Jahre 2005 verließ die letzte 747-400 die Werkshallen in Everett in der Nähe von Seattle. Aber schon einige Zeit davor präsentierten die Lufthansa-Experten die Vorschläge für eine gestreckte Neuauflage eines der erfolgreichsten Langstreckenflugzeuge der Welt dem Hersteller in Seattle. Lufthansa wünschte sich ein Flugzeug, das in der Langstreckenflotte mit seinem Sitzplatzangebot in die Lücke zwischen dem Airbus A340-600 mit rund 300 Plätzen und dem großen Airbus A380 mit 526 Sitzen passte.
     
Start der neuen B 747-8

Im Oktober 2004 wurde der Fachwelt offiziell die neue Boeing B747Advanced vorgestellt, die später unter dem Namen B747-8 vermarktet wurde. Im Dezember 2006 war es schließlich soweit: Als erste Fluggesellschaft weltweit gab Lufthansa die Bestellung von 20 Passagierversionen des neuen Jumbo-Jets B747-8 ab. Joe Sutter ließ es sich nicht nehmen, bei der Vertragsunterzeichnung von Lufthansa und Boeing dabei zu sein. Der heute 90-jährige Boeing-Ingenieur konnte seinen berechtigten Stolz kaum verbergen. Für ihn bedeutete die Entscheidung für die neue Boeing 747 mit der Zusatzbezeichnung „Strich 8“ so etwas wie das „ewige Leben“ des unter seiner Leitung entwickelten Flugzeugs.

Vier wesentliche Merkmale zeichnen den neuen Jumbo aus: die Triebwerke neuester Generation, neue Flügel, ein um 5,6 Meter verlängerter Rumpf und eine neu gestaltete Kabine. Bei 10 Tonnen mehr Nutzlast gegenüber der Boeing 747-400 wird die neue Version eine Reichweite von mehr als 12500 Kilometer haben und damit deutlich mehr Passagiere und Fracht befördern können. Dabei wird das Flugzeug deutlich wirtschaftlicher sein als sein Vorgänger. Die schadstoffarmen Triebwerke vom Typ General Electric tragen auch dazu bei, dass das neue Flugzeug in die Reihe der 3-Liter-Klasse eingeteilt werden kann. Die Triebwerke verbrauchen weniger Kerosin und erreichen bei Treibstoffeffizienz und CO2-Emission pro Passagier eine Verbesserung um 15 Prozent.

Hinzu kommen die günstigen Wert der Lärmemmission. Sie liegen 30 Prozent unter der Boeing 747-400 und damit auf dem Niveau des als leise bekannten Airbus A380. Ein Meisterwerk aerodynamischer Kunst sind die Flügel des neuen Flugzeugs. Gegenüber dem bisherigen Modell beträgt die Spannweite 68,4 Meter und ist damit um 3,8 Meter größer. Markant sind die neu entwickelten Tragflächen-Enden, die sogenannten Raked Wingtips anstatt der bisher verwendeten Winglets. Sie verlaufen außen in leichtem Bogen nach oben. Die dadurch erzielten aerodynamischen Vorteile wirken sich positiv auf den Treibstoffverbrauch aus.

Mit einer Wassertaufe der Flughafen-Feuerwehr wurde die Maschine vom Flughafen München verabschiedet.


Warum fliegt der neue Jumbo wohin? 

Washington, die Hauptstadt des Geburtslandes des neuen Jumbo-Sprößlings, wurde als erstes Ziel ausgewählt. Das ist kein Zufall, sondern basiert auf detaillierten Beurteilungskriterien, die von den Experten der Netzplanung bei Lufthansa grundsätzlich für die Auswahl von Strecken und Zielen herangezogen werden. Der Neue eignet sich deshalb ideal für den Einsatz auf Strecken, auf denen das Passagieraufkommen für die A380 zu klein und für die verschiedenen Airbus-Flugzeuge der A340-Familie (zwischen 221 und 306 Sitze) zu groß ist.

Um qualifizierte und belastbare Vorhersagen über die Verkehrsströme und Potenziale zu erhalten, ist es mit der Annahme von einfachen Faustregeln nicht getan. Die Bevölkerungszahl gibt nur eine von vielen Informationen, welche die Netzplaner für eine angepeilte Zielregion sammeln und auswerten müssen. Hinzu kommen unter anderem die Anzahl der deutschen und ausländischen Unternehmen am Standort und seiner näheren Umgebung, das Außenhandelsvolumen, der Geschäftsreiseverkehr und die Höhe der ausländischen Investitionen in der Region. Der bestehende Flugplan im weltweiten Streckennetz muss ebenfalls in die Überlegungen der Netzplaner einbezogen werden. Ebenso die Zeitzonen und die benötigten Zeiten, die man für einen Umlauf zwischen Frankfurt und den Destinationen in Übersee benötigt.

Die Kombination der Zielorte und der entsprechenden Streckenlängen muss wie ein Puzzle zu einem Gesamtbild zusammenpassen, damit die 747-8 Flotte möglichst produktiv und damit wirtschaftlich eingesetzt wird. Ausschlaggebend sind natürlich auch die technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen an den Zielflughäfen. Das ist gerade für ein Flugzeug wie die 747-8 als längstes Passagierflugzeug der Welt von entscheidender Bedeutung. Destinationen, die bisher schon mit der 747-400 oder dem Airbus A340-600 bedient wurden, werden zuerst unter die Lupe genommen, zumal die älteren Jumbos mittel- bis langfristig durch neue Maschinen ersetzt werden sollen.

Ein weiteres Plus bietet der neue Jumbo für die Fracht. Gegenüber der alten Version bietet die „Strich 8“ zusätzliche Containerpositonen im Frachtraum und kann 4,5 Tonnen mehr Ladung befördern und ist damit das Passagierflugzeug mit der größten Frachtkapazität. Dies ist gerade nach den neuen Nachtflugbeschränkungen für Frachtflüge von großem Vorteil. Der neue Jumbo wird für Lufthansa besonders für die sogenannten „strategischen Märkte“ in Nordamerika und Indien sein Einsatzspektrum haben. Neben Washington als erstem Anflugziel stehen im Laufe des Sommerflugplans 2012 New Dehli, Bangalore, Chicago und Los Angeles auf der Agenda. Damit können auch Passagiere, die zwischen den USA und Indien reisen, den Komfort der neuen B747-8 mit Umsteigen in Frankfurt genießen.

Bis 2015 erhält Lufthansa 20 Boeing 747-8. Die ersten fünf Flugzeuge sollen noch in diesem Jahr an Lufthansa ausgeliefert werden. Eingesetzt werden sie auf Strecken von Frankfurt nach Washington D. C, New Delhi, Bangalore, Chicago und Los Angeles.

Weitere Info unter www.lufthansa.com 

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