Öffentlichkeitsarbeit bei Porsche für das digitale Zeitalter



Die Veränderung unserer Gesellschaft angesichts der Digitalisierung schreitet voran. Damit ändern sich auch die Konzepte für die Journalistenansprache in den Pressestellen der Automobilindustrie. Vor diesem Hintergrund lud der Regionalkreis Bayern des VdM Verband der Motorjournalisten zu einem facettenreichen Infotainment-Leckerbissen Ende Februar in das Porsche Zentrum München in der Schleibingerstraße.

Am Beispiel von Porsche zeigte Sabrina Cornelius, PR-Referentin Unternehmenskommunikation der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, wie der Stuttgarter Automobilhersteller das Thema „Digitale Kommunikation“ tatsächlich lebt.



Dabei gab sie einen Einblick in den neuen Porsche Newsroom. Diese Internet-Plattform kombiniert Social-Media-Inhalte mit einem reichhaltigen redaktionellen Angebot und ist damit Corporate-Blog, Online-Magazin und Social Media Hub zugleich. Unter Federführung des langjährigen Porsche-Partners C3 Stuttgart wurde der Porsche Newsroom vor einem Jahr als zentrale, digitale Anlaufstelle für Journalisten, Blogger und Porsche-Fans in die Welt gesetzt.

Das Design war ein klarer Erfolgsfaktor auch für der Jury des Onlinekommunikationspreises, die das klare, magazinartige Layout mit hochqualitativen Bildern lobte und dem Porsche Newsroom den Deutschen Preis für Onlinekommunikation 2015 verlieh.

Mehr zum Porsche Newsroom unter https://newsroom.porsche.com/de.html





Vergangene Veranstaltungen des VdM

Staunen & Sinnieren bei den Werken des "Blauen Reiters"

Zum Jahresausklang lud der Regionalkreis Bayern des VdM Verband der Motorjournalisten zu einem echten kulturellen Leckerbissen in die Städtische Galerie im Lenbachhaus ein.

Dabei führte die namhafte Professorin für Kunstgeschichte und visuelle Kommunikation, Prof. Dr. Johanna Fassl, durch die Künstlervilla Franz von Lenbachs, die ihren Ruf als international bedeutendes Museum auf eine der weltweit größten Sammlungen von Werken des „Blauen Reiter“ begründet, in der unter anderem Werke von Paul Klee, Wassily Kandinsky, Franz Marc oder August Macke zu bewundern sind.


Ihr "roter Faden" bei der Führung hat dabei wertvolle Einblicke in die Werke des "Blauen Reiters" ermöglicht. Gleichzeitig hat Frau Prof. Fassl mit ihrer lebhaften Art der Darstellung auch "die spannenden Geschichten hinter den Geschichten" sehr nah gebracht. Mit ihr zusammen tauchten die Gäste in längst vergangene Tage ein und erfuhren mehr über die damalige "Denke" der Maler, die diese wunderschönen Bilder und Farbkompositionen der Nachwelt hinterlassen haben.

Beim anschließenden Essen im Restaurant "Ella" im Lenbachhaus wurde zudem in den Gesprächen der VW Abgasskandal thematisiert. Dazu gab es wertvolle Beiträge der Teilnehmer. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch Michael Neumann, Inhaber der GTÜ Zentrum München GmbH.




Das Lenbachhaus München wurde 1887 bis 1890 von Franz von Lenbach und Gabriel von Seidel, dem damals in München angesagten Architekten, im toskanischen Stil entworfen und gebaut. Das Wohn- und Atelierhaus des Malerfürsten Franz von Lenbach war eine italienisch anmutende Dreiflügelanlage in typischen Münchener Gelb mit Freitreppe, Säulen, Loggien, geschwungenen Bogenformen, aufgesetzten Terrakottagefäßen und eingelassenen Stuckreliefs und somit der geeignete Ort für gesellschaftliche Repräsentation.

Nach mehreren Umbauten erfolgte knapp 125 Jahre später eine Generalsanierung durch das international renommierte Büro Foster + Partners, das durch zahlreiche Bauten in aller Welt zu großer Bekanntheit kam und sich in Deutschland mit der neuen Kuppel des Reichstags in Berlin einen Namen gemacht hat.

Das Museum wurde durch den Umbau auf den Stand eines Museums von internationalem Rang im 21. Jahrhundert gebracht, um allen Bedürfnissen eines anspruchsvollen, urbanen Publikums sowie den Anforderungen dieser bedeutenden Kunstsammlungen zu genügen.

Der Garten des Hauses mit seinen historischen Brunnen, Blumenanlagen und Grünflächen ist über die Eingangshalle erreichbar und bietet Zeit für Erholung, Pausen und Besinnung. Das Lenbachhaus zeigt die Kunst des Blauen Reiter mit Arbeiten von Wassily Kandinsky, Franz Marc, Paul Klee, Alexej Jawlensky, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Alfred Kubin u.a. – einer weltweit bekannten Künstlergruppe der Klassischen Moderne, die hier in München ihren Ursprung hatte.

Franz Marc Blaues Pferd I, 1911


Durch überaus großzügige Schenkungen Gabriele Münters, der Lebensgefährtin Kandinskys, und der Erben des Sammlers Bernhard Köhler besitzen das Lenbachhaus die weltweit größte Sammlung an Werken des Blauen Reiter und Wassily Kandinskys.

Außerdem wird die Sammlung des ehemaligen Hausherrn Franz von Lenbach gezeigt, der in München prominente Vertreter von Gesellschaft, Politik und Adel porträtierte, und die von ihm gesammelte Münchner Schule des 19. Jahrhunderts.

Franz von Lenbach Familienporträt, Lenbach mit Frau und Töchtern, 1903

Als dritten Sammlungszweig besitzt das Lenbachhaus eine Sammlung von Kunst nach 1945: Joseph Beuys, Andy Warhol, Gerhard Richter, Olafur Eliasson u.a. Auch hier wird schwerpunktmäßig die Kunst einzelner international renommierter Künstler gezeigt, von denen viele ein besonderes Verhältnis zu München haben.

Die temporären Sonderausstellungen speisen sich inhaltlich aus diesen drei Sammlungsschwerpunkten. Ort der Sonderausstellungen ist meist der Kunstbau, eine dem Lenbachhaus zugehörige unterirdische Ausstellungshalle, entstanden aus dem ursprünglich ungenutzten Leerraum über der U-Bahnstation Königsplatz. Der Münchner Architekt Uwe Kiessler verwandelte dieses Zwischengeschoss in einen schlichten und großzügigen
Ausstellungsraum.

Wunderschön gelegen ist das Restaurant und Café Ella mit seiner großen Terrasse und dem einmaligen Blick auf die Propyläen und den Königsplatz, der geeignete Ort für angeregte Gespräche über das Gesehene und Erlebte. Der Name ist angelehnt an Wassily Kandinskys Lebensgefährtin Gabriele Münter, welche er liebevoll „Ella“ nannte.

Tipp:
Anlässlich der Sonderausstellung „Klee & Kandinsky. Nachbarn, Freunde, Konkurrenten“ im Kunstbau des Lenbachhauses hat das ELLA ein kulinarisch–kulturelles Arrangement erstellt und wird seine Gäste mit einem köstlichen dreigängigen Menü verwöhnen, bis 9.1.2016

In dem Shop, geführt von der Buchhandlung Walter König, findet sich ein breites Angebot an ausgewählten Katalogen, Plakaten, Postkarten und Geschenken und Aufmerksamkeiten aller Art.

Das Lenbachhaus, Luisenstrasse 33, 80333 München, Di 10-21 Uhr / Mi bis So 10-18 Uhr, www.lenbachhaus.de, www.ella-lenbachhaus.com, Reservierung Cafe Ella unter 089 700 88 177.






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